In memoriam

Lachen, leben, lieben. Gelacht, gelebt, geliebt.

Abschied nehmen und Wiedersehen in memoriam.

Vor 40 Jahren sind wir mutig angetreten, um gemeinsam zu lachen, zu lieben und zu leben. Um unsere große Vision zu teilen und gemeinsam dafür zu kämpfen.

Seit 40 Jahren lebt diese Vision weiter. Aber nicht alle ihrer KämpferInnen lachen, lieben und leben noch unter und mit uns. Sie haben ihr Leben und Ihr Lachen mit uns geteilt und sind, oft viel zu früh, gegangen.

Auch wenn sie nicht mehr unter uns sind, hören wir doch noch immer ihr Lachen, schenken wir ihnen noch immer unsere Liebe und gedenken ihrem Leben in jedem Regenbogen. So leben sie in der großen Vision mit uns weiter.

Wir gedenken:

in memoriam – Willi Krenke

Willi ist jetzt 8 Jahre hier und arbeitet in der Baugruppe. Die macht auf der Regenbogenfabrik Reparaturen und Neuanlagen. Da bekam der Sandkasten eine neue Umrandung und im Jahr darauf wurde der Erweiterungsbau errichtet, womit das Hostel mehr Platz für Zimmer und einen neuen Speisesaal bekam. Willi sagt: ‚Es ist schon so, dass jeder seine…

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Stolpersteine in der Lausitzer Straße

2005 beteiligte sich die Regenbogenfabrik zum zweiten Mal am Tag des offenen Denkmals. Das bundesweite Thema lautete „Krieg und Frieden“. Das Motto nahmen wir zum Anlass, uns damit zu beschäftigen, was in der Fabrik und in der Nachbarschaft in der Zeit des Nationalsozialismus geschehen war. Mit Hilfe des Bezirksmuseums Friedrichshain-Kreuzberg fanden wir heraus, dass jüdische…

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in memoriam – Reiner Gleich

Reiner kam 1998 als Mitbewohner ins Hinterhaus und zog dann nach fünf Jahren in den Seitenflügel in der Reichenberger Straße. Wechselte so von der Südseite der Fabrik an die Nordseite. Weit hatte er es also nie auf seinem Weg zur Arbeit im RegenbogenCafé oder früher in der Baugruppe. Er war aber auch immer zur Stelle…

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in memoriam – Hardt-Waltherr Hämer, auch genannt Gustav

Vom Unsinn des Abreißens! Hardt-Waltherr Hämer, geboren 1922 in Hagen bei Lüneburg, studierte an der HbK Berlin und machte seinen Abschluss als Architekt 1952. Von 1948 bis 1959 arbeitete er in den Büros der Gebrüder Luckhardt und bei G. Weber mit (Planungsleitung Nationaltheater Mannheim 1955-1957) und machte sich mit Brigitte Hämer-Buro 1959 selbstständig. Sein erstes…

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in memoriam – Barbara Petersen

Barbara war stadtbekannt durch ihre wunderbaren Aktionen zu so umfassend verschiedenen Themen. Wir haben ihrer Kreativität vor allem in der Anfangszeit der Regenbogenfabrik sehr, sehr viel zu verdanken. Ganz konkret hatte sie auch ihren Anteil daran, die Kinderbetreuung auf sichere Füße zu stellen. An der Sondernummer des Südost Express, die heute auch gewürdigt wird, hatte…

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Damals war’s – Conny van Geisten zum Gedenken…….

Damals war’s vor 28 JahrenIch kann kaum glauben, wie jung wir warenDa wurde die Fabrik besetztDie Spekulanten waren schwer entsetzt…… Mit diesen Worten habe ich am 14. März 2009 unsere Gäste scherzhaft zum Geburtstag der Regenbogenfabrik begrüßt, die ohne Conny van Geisten so bzw. vielleicht auch gar nicht mehr existieren würde: 1981 war die bewegte…

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Geburtstagskind des Tages – Marten

Marten bekam bei uns im Blog das erste Wort mit seinen schönen Worten zur Geschichte der Regenbogenfabrik, aufgeschrieben anlässlich des 25. Geburtstag im Jahr 2006. Die folgenden Worte hat Gregor Eisenhauer nach einem langen Gespräch mit uns Freund*innen im Juni 2014 auf der Nachrufseite im Tagesspiegel veröffentlicht. Bis hierher haben wir im Blog schon oft…

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in memoriam – Gabi

Am kleinen Makel stören sich Kleingeister. Sie sah darüber hinweg Jörg Machel Wabi-Sabi, das ist ein ästhetisches Konzept aus Japan, nach dem Vollkommenheit erst in der Brechung zur Geltung kommt. Der kleine Fehler macht die Teeschale perfekt, nicht ihre makellose Rundung. Der Satz „Das ist ein echter Gabi“ bedeutete, dass die Tür ein wenig klemmte,…

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in memoriam – Jutta

1953 – 1992 Jutta war gerne im Stadtteilzentrum vorne in der Lausitzer Straße gewesen und war gut befreundet mit den Leuten in der Fahrradwerkstatt. Als die Werkstatt in die Regenbogenfabrik zog, ist sie mitgekommen. So ist sie in den frühen Jahren der Regenbogenfabrik einfach da gewesen, hat sich eingesetzt, wo es gebraucht war, sei es…

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in memoriam – Helmut Markmann

Verrückt manchmal. 40 Jahre leben wir in der Stadt, hier im Haus. Viel haben wir erlebt. Wie entsteht dieser Eindruck, dass die ersten fünf Jahre länger scheinen als alle darauf folgenden zusammen? Alte schwarz-weiß Bilder, selber in der Dunkelkammer abgezogen oder Dias in tief verstauten Kisten. An Mobiltelefone hat noch keiner gedacht, sie als sci-Fi…

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in memoriam – Achim Sand

Einöd-Ingweiler in der Nähe von Zweibrücken, das ist die Palz, die dort auch noch ins Saarland reicht. Auf jeden Fall noch Pfälzer Wald, oder? Also nicht der Weinberg um die Ecke, doch die Nähe zu Frankreich sorgt dafür, dass die Leut wissen, wie mensch es sich gut schmecken lassen kann. Leben und leben lassen. Als…

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in memoriam – David

Hier ist echte Auferstehung! Georg geht neben mir im Rhythmus der Trommeln und versucht, gegen die Lautstärke anzukommen. Ich antworte ihm mit einem kurzen Kopfnicken, dann lassen wir uns vom Schlagen der Trommeln wieder einfangen und werden mit der Menge weitergetragen. Der Himmel ist wolkenverhangen und leichter Nieselregen geht nieder. Das Wetter scheint so gar…

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in memoriam – Arno Hoffmann

Unser Regenbogenkollege Arno stammte, wie so einige hier, aus der Pfalz, genauer gesagt aus Zweibrücken. Nach der Schule wurde er dort Autoschlosser. Arno verstand was von Fußball und von gutem Essen. Er ist 55 Jahre alt geworden. Viele sagen, Achim sei sein bester Freund gewesen, das stimmt wohl. Auch von Achim ist noch zu erzählen.…

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RIP Christian

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle. Schreiben so schlaue und sprachgewaltige Leute wie Hermann Hesse. Aber, verdammt, erst mal tuts weh! Trost ist erst mal ein Versprechen aus der Zukunft. Manche Menschen lernt man erst kennen, wenn sie uns verlassen und…

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Willi Jonathan

Willi Jonathan Merian wurde am 25.3.1985 in Berlin-Kreuzberg geboren. Aufgewachsen ist Willi in der Regenbogenfabrik, in der beide Eltern lebten und arbeiteten. Gerade an seinem Wunschort und -ziel als Student der Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft in Elsfleth angekommen, ist er dort am 8.4.2008 gestorben. Er hatte noch so viel vor … Während der Trauerfeier für Willi…

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Regenbogengemeinschafts-Lied

In Anlehnung an das Bürgerlied / Zupfgeigenhansel Ob wir Fahrrad reparieren, oder Essen stets servieren Bau’n mit Beton und Stein im Nu Ob wir mit Holz und Ton arbeiten Oder Qualikurse leiten Das tut, das tut nichts dazu. Ob wir Öffentlichkeit präsentieren, Oder im Café Brötchen schmieren Uns um Kinder kümmern immerzu Ob vorm PC…

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25 Jahre

Seht, das ist eine wahre Geschichte (Hans Christian Andersen: „Die Prinzessin auf der Erbse“) 13. März 1981: Once upon a time there was a tavern, Where we used to raise a glass or two Remember how we laughed away the hours And dreamed of all the great things we would do. Die Geschichte der Besetzung…

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