Café Schlürf!

Das „Schlürf“ ist eine kleine und wachsende Gruppe, die sich im Herbst 2019 gegründet hat.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie die Möglichkeit bekommen, in der offenen Etage des New Yorcks im Bethanien einen Raum für drei Tage zu bespielen.
Dreimal die Woche gab es Softdrinks, Kaffee und andere Heissgetränke sowie Kuchen und Torten (unter anderem auch vegan oder glutenfrei).

Das Schlürf ist dort auch zu einem kleinen und gemütlichen sozialen Treffpunkt geworden, in dem auch einige Veranstaltungen stattfanden. Außerdem haben sie mit einem mobilen Kaffeestand eine der vielen „Meute-Demos“ im letzten Jahr unterstützt und Kaffee auf dem Vagabund*innen-Kongress im Sommer 2020 gemacht.

Im März letzten Jahres mussten sie leider den Cafébetrieb im Bethanien einstellen, aufgrund der Corona-Pandemie.

Das Konzept ist:
Alle Gäste geben, was sie wollen oder können. Ein Teil des gesammelten Geldes wird an Einzelpersonen gespendet, die von Repressionen betroffen sind. Der andere Teil geht an die Infrastruktur des Cafés (z.B. auch Miete).
Die erste größere Spende ging z.B. an zwei Personen, die sich gegen rassistische Praxen deutscher Behörden zur Wehr setzen müssen, um nicht wieder in eine LGBTIQA*-feindliche Umgebung zurückgeschickt zu werden.
So schwer es auch ist, alle unsere Vorstellungen davon zu erfüllen, versuchen wir Kaffee zu verkaufen, der möglichst fair gehandelt sowie kollektivistisch und ressourcenschonend hergestellt wird.
Den Kaffee beziehen sie von einer Hamburger Kaffeerösterei (Quijote Kaffee), die ihren Rohkaffee direkt bei kleinbäuerlichen Produzentengemeinschaften einkauft.
Die Gruppe des Schlürf versucht, aware gegenüber Diskriminierungen und auch deren Verschränkungen zu sein und diese selbst zu vermeiden oder zu verhindern.
Sie tolerieren keine Art von grenzüberschreitendem Verhalten. Nein heißt Nein.

Wir bitten daher unsere Besucher*innen uns anzusprechen, falls wir es nicht schaffen, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Nun ist es soweit:
Die Schlürf-Gruppe wird erstmal einen Tag in der Woche, also jeden Donnerstag, ihr bisheriges Solikonzept im RegenbogenCafé ausprobieren und somit mitzuhelfen, das Café wieder zu einem Treffpunkt für den Kiez zu machen.

Blair Avon Martin

1. Wie heißt Du/ihr(und wie viele seid ihr)?

Ich heiße Blair Avon Martin.

2. Wie beschreibt ihr/beschreibst Du, was ihr macht/du machst?

Im Bereich Musik spiele ich Saxophone und Latin Percussion Instrumente hauptsächlich in Richtung Jazz, Kubanische/Lateinamerikanische Musik.

3. (Seit wann seid ihr zusammen und) wann wart ihr/warst du das erste Mal in der Regenbogenfabrik?

März 2001

4. Spielst du/spielt ihr lieber drinnen oder draußen?

Ich spiele Innen als auch Draußen.

5. Was erwartet ihr/erwartest du von eurem/deinem Publikum? Singen, klatschen, tanzen?

Von dem Publikum erwarte ich nur Ihre Höflichkeit. Wenn sie tanzen, klatschen oder etwas anderes Fröhliches und Wertschätzendes machen, dann ist das noch eine gute Anregung mit Leidenschaft weiter zu spielen.

6. Was ist euer/dein wichtigster Corona-Fluch?

Ich habe eigentlich keinen „Corona Fluch“.

7. Was wünscht ihr euch/du dir und uns für die Zukunft?

Dass es weniger Sorge in der Gegenwart geben soll.

8. Bist du/seid ihr auch in anderen Formationen unterwegs, die vielleicht auch ins Regenbogenprogramm passen?

Ja, ich glaube schon, wenn die Formationen sich formatieren lassen.

Kreuzberg kocht

»Kreuzberg kocht« portraitierte 55 außergewöhnliche Menschen und Initiativen, Kulturprojekte und Vereine, die Kreuzberg heute prägen. In Interviews erzählen sie, wie sie neue Wege beschreiten, was sie antreibt und wie sie Schwierigkeiten überwinden.
Und: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen. In den Topf und auf den Teller schauen lassen sich so unter anderem das Ballhaus Naunynstraße, die Ohrbooten und das SO36. 
Das Ergebnis: ein Mut machendes Buch mit Nähr- und Mehrwert!

Das Kochbuch war eine Idee aus dem Berliner Büchertisch.

Die Regenbogenfabrik war darin in verschiedener Weise vertreten.

Wir setzen im Blog die Dokumentation des Kochbuchs mit den Kreuzberger Kuchenbäckerinnen fort.

Es war der 2.11.2006, an dem die Kreuzberger Kuchenbäckerinnen das erste Mal die Ladentür öffneten. Gegründet wurde der Backladen von Frauen auf der Suche nach einem Weg aus Arbeitslosigkeit und Fördermaßnahmen. Leider mussten wir zum 31.12.2018 nach 12 Jahren und 2 Monaten unser Projekt „Kreuzberger Kuchenbäckerinnen“ einstellen.
Lassen wir sie hier nochmal zu Wort kommen.

Brownies im Bollerwagen – Die Kuchenbäckerinnen

In einem Café der Regenbogenfabrik in der Lausitzer Straße gibt es Kuchen wie bei Oma. Handgemacht, unkompliziert und preiswert. Gegründet wurde der Backladen von Frauen, die auf der Suche nach einem Weg aus Arbeitslosigkeit und Fördermaßnahmen waren.

Cornelia: Habt Ihr unter euren Kuchen einen Bestseller?

Jenny: Der Russische Zupfkuchen läuft immer. Ohne den brauchst du den Rollladen gar nicht hoch ziehen. Gerade unter der Woche. Und für Kinder auch Brownies, die sind einfach günstig, die passen in jede Kinderhand, kosten um die fünfzig Cent und sind schnell verspeist. Aber das heißt nicht, dass es unsere Backfavoriten sind. Die Brownies sind immer eine unheimliche Mantscherei.

Cornelia: Die Kuchenbäckerinnen sind als Selbsthilfeinitiative entstanden. Wie kamt ihr ausgerechnet auf Kuchen?

Jenny: Wir hatten Frauen, die was konnten, nämlich sehr gut backen. Sie waren keine gelernten Fachfrauen, keine Konditorinnen, aber sie konnten guten hausgemachten Kuchen backen, dafür hatten sie die Leidenschaft. Aber was willst Du damit anfangen? Sie haben halt alle eine Aufgabe gesucht und wir haben dann festgestellt, dass es im Kiez und eigentlich in ganz Berlin schwierig ist, normalen guten Kuchen zu kriegen, zu annehmbaren Preisen, ohne Schnickschnack, ohne Tiefkühlgedöns und irgendwelche Zusatzstoffe. So was kriegst Du einfach nicht. Und dann war eine kleine Ladenwohnung frei, wo man das verkaufen konnte und somit war die Idee geboren. Damals war das jetzige Café noch eine Kneipe, das Vereinslokal. Die Kuchenbäckerei war also zuerst nur ein reines Außerhaus-Verkaufsgeschäft. Es gab etwa zwei oder drei Bäckerinnen und am Anfang haben unheimlich viele Leute mit verkauft. Die kamen aus allen Gruppen der Regenbogenfabrik. Das ist ja ein Dorf hier. Man unterhält sich auf dem imaginären Marktplatz. Also musste dafür keine Stellenausschreibung gemacht werden. Da stand dann ein Mann aus der Fahrradwerkstatt da und hat Kuchen verkauft. Am Anfang hat also jeder ein bisschen Babysitting gemacht.

Cornelia: Ihr seid mit einer LOS-Förderung mit Europageldern gestartet und wolltet unabhängig von Ämtern und Fördertöpfen werden. Hat das geklappt?

Jenny: Bisher leider nicht. Wenn man die Qualität bieten und die Kiezpreise halten will, dann kann man damit nicht fünf Mäuler stopfen mit einem vollen Gehalt. Das funktioniert nicht. Ich würde mir schon wünschen, dass wir ohne sämtliche Förderungen klar kommen, wobei auch viel von der Unterstützung vom Kiez abhängt. Oft sagen die Leute: „Wir sind arm dran und ihr seid arm dran, also müsst ihr es für uns doch billig machen“.
Aber wir müssen halt genauso davon leben. Wir produzieren ja nicht in Massen und so ein handgemachter Kuchen muss angemessen im Preis sein. Wir müssen die Zutaten genauso bezahlen und wir bezahlen uns ja schon selber nicht fürstlich, wenn überhaupt. Das sind dann ganz einfache Rechenbeispiele.

Cornelia: Diskutiert ihr also mit den Leuten darüber, ob 1,60€ für ein Stück Kuchen zu viel ist?

Jenny: Es ist ganz unterschiedlich. Es gibt tatsächlich manchmal Situationen, wo alle in die Küche rennen und sagen: Nee, mit dem diskutiere ich jetzt nicht (lacht). Und bei machen versucht man, es zu erklären: „Ja, du sagst mir jetzt da und da ist es noch billiger, die werden aber subventioniert. Die kriegen ihren bestimmten Betrag im Monat, den kriegen wir nicht. Dementsprechend können wir es einfach so nicht anbieten“. Manche verstehen das, manche nicht.

Cornelia: Beliefert ihr auch andere Projekte?

Jenny: Wir haben da ein paar Mankos. Wir haben einfach kein schönes Bäckerauto, was dann bunt durch die Stadt flitzt und den Kuchen ausliefert. Wenn es nah ist, dann können wir es auch mal mit dem Bollerwagen hin zerren, so haben wir es beim Kinderkarneval gemacht. Da hatten wir einen Stand und dann haben wir eben tatsächlich den Kuchen mit dem Bollerwagen dahin geschleppt, aber ansonsten gibt es eher unregelmäßige Anfragen; gerade wenn andere Projekte Straßenfeste machen.

Russischer Zupfkuchen

Knetteig:
375 g Weizenmehl
40 g Kakaopulver
3 gestr. TL Backpulver
200 g Zucker
1 Pck. Vanille Zucker
1 Ei (Größe M)
200 g weiche Butter oder Margarine

Füllung:
250 g Butter oder Margarine, wahlweise 200 g Schmand
500 g Speisequark (Magerstufe)
200 g Zucker
1 Pck. Vanille Zucker
3 Eier (Größe M)
1 Pck. Vanillepudding-Pulver

1. Für den Teig Mehl mit Kakaopulver und Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Diesen anschließend mit den Händen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten kalt stellen.
2. Inzwischen Butter oder Margarine für die Füllung in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Backofen bei Ober- und Unterhitze vorheizen und Springform (ø 26 cm) einfetten.
3. Knapp die Hälfte des Teiges auf dem vorbereiteten Springformboden ausrollen. Vom übrigen Teig knapp die Hälfte zu einer langen Rolle Formen, als Rand auf den Teigboden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 cm hoher Rand entsteht.
4. Für die Füllung Quark mit Zucker, Vanillin-Zucker, Eiern, Pudding-Pulver und der zerlassenen Butter oder Margarine mit einem Schneebesen zu einer einheitlichen Masse verrühren, in die Form geben und glatt streichen. Den restlichen Teig in kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und etwa 65 Minuten backen [(Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C (vorgeheizt), Heißluft: etwa 160 °C (nicht vorgeheizt), Gas: Stufe 2-3 (nicht vorgeheizt)].
5. Schließlich den Kuchen in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Ein Regenbogen ist kein Zufall

Ein Regenbogen ist kein Zufall, es ist ein physisches Phänomen aus Wasser und Sonnenlicht.

Aber, dass wir ihn ab und zu beobachten können, ist ein Zufall. Ohne die Sonne gibt’s keine Regenbögen. Aber ohne den Schnee wäre ich kein Teil der Geschichte der Regenbogenfabrik.

Ich stand das erste Mal im März 2001 im Hinterhof der Regenbogenfabrik, als meine Frau und ich aus den USA nach Deutschland gereist sind, um eine Ausstellung in Niedersachsen vorzubereiten. Wir besuchten dann Berlin für eine Woche und Martina wollte mir zeigen, wo sie in den 80er Jahren gewohnt hat – neben dem alten „Eiszeit Kino“ – und ich war neugierig, wie es in der Regenbogenfabrik aussieht, seitdem sie Berlin verlassen hat. Es war abends und ich glaube, es gab zwei Leute in der Holzwerkstatt, hinten wo jetzt die Fahrradwerkstatt steht, wenn ich mich nicht täusche. Martina sprach kurz mit einem Typen unter einem Licht, was über die Tischkreissäge strahlte, ich verstand kein Wort, schaute mich nur um und dann sind wir weiter gegangen. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass die Farbe des Gebäudes, Blau mit den gelben Wegweiser-Schildern mich an unsere Atelier Gebäude in Tucson erinnerte, wo wir uns kennengelernt haben und dass es ein gutes Zeichen ist.

Sie lächelte und nickte mir zu, als wir in Richtung zum nächsten Ort aus ihrer Vergangenheit gingen.

Im Winter 2001 habe ich meine Vergangenheit verlassen, da wir zusammen nach Norddeutschland und dann drei Jahre später nach Berlin gezogen sind. Die Regenbogenfabrik haben wir dann nur ab und zu über die folgenden Jahre besucht, um ins Kino zu gehen. Als ich im Oktober 2009 meinen Musikproberaum, der im Keller des Flughafens Tempelhof war, mit vielen anderen Musikern verloren habe, war ich absolut ratlos, wo ich wieder einen angenehmen und preiswerten Proberaum finden könnte. Nach fast vier Monaten ohne einen Raum, in dem ich Saxophon üben konnte, habe ich die Hoffnung verloren, einen zu finden. Und da ich die Nase voll hatte, immer weiter wie ein Klang-Spion in unserer kleinen Kabine gegen die Bettwäsche und Klamotten zu spielen, mit der Hoffnung, dass ich unsere Nachbarin unten nicht erschrecke, während sie auf ihrem Klo sitzt oder sich die Zähne putzt, habe ich mich entschlossen, einen kleinen Übungsraum oder Klang Closet in unsere Wohnung zu bauen. Und als erfahrener Tischler und Schlosser, mir meinen eigenen Raum in unsere Wohnung zu bauen, wäre relativ einfach zu schaffen. Aber Martina sagte definitiv Nö! Und weil sie mir selten Nö sagte, wusste ich sofort, dass sie ein ernsthaftes Nö meinte:
Kein Proberaum in der Wohnung.

Am nächsten Tag bin ich wieder nach draußen gegangen, um noch einer Anzeige zu folgen, wo ich hoffentlich meinen Rettungsraum, meine Bude fürs endlose Musizieren finden würde, wo die Abwasserrohre und ihr Inhalt nicht mit meinen Tonleiterübungen akustisch reinmischte.

Es war jetzt Ende Januar und es hatte für zwei Tage geschneit und schneite immer noch etwas, als ich aus einem nassen und eiskalten Keller in Friedrichshain geflohen bin. Ein Franzose versuchte, ihn mir als einen schönen, rustikalen Musikraum für eine unglaubliche Summe zu vermieten.

Merci no, sagte ich ihm einfach und bin gegangen. Ich hatte noch einen Termin an den Tag verabredet, um einen anderen Raum anzuschauen, falls dieser alte Fleisch-Lagerraum mir nicht passte. Aber da es anfing, so stark zu schneien, hatte ich keinen Bock mehr und wollte nur schnell nach Hause gehen.

Als ich die zum Teil gefrorene Spree mit Hilfe der Oberbaumbrücke zurück nach Kreuzberg in früher Abenddunkelheit überquerte und mich wieder an diesen Franzosen mit seiner dicken Brille, seinen braunen Zigaretten und seine schamlose Gier erinnerte, ist mir ein Zitat von Mark Twain in meinem Kopf gelandet – „Zivilisation ist die unbeschränkte Vermehrung unnötiger Notwendigkeit.“

Ohne Zweifel stimmt das. Und da ich seit langem schon ein sogenannter zivilisierter Mensch bin, benötige ich natürlich dringend etwas, was mir relativ unnötig ist, nämlich einen Musikproberaum.

Aber weil es mich nicht unbedingt wirtschaftlich, sondern seelisch unterstützt, einigermaßen mit dieser zivilisierten Welt klar zu kommen und nicht in der geistigen Notwendigkeit zu landen, muss ich meinen Beitrag an diese unbeschränkte Vermehrung geben. Manchmal hilft da auch Alkohol.

Und als ich an dem Abend, nachdem ich einen halben Liter Rotwein getrunken habe sowie eine Stunde lang den fallenden Schnee aus unserem Wohnzimmerfenster angeglotzt habe, bin ich fast blau an den PC gewandert, um trotz Zweifel schon wieder im Netz nach einem Proberaum zu suchen.

Aber diesmal, und ich weiß nicht warum, habe ich statt Proberaum, die Suchworte Music Room in Berlin eingegeben.

Es war kein physisches Phänomen, sondern ein reiner Zufall, dass ich auf der Website der Regenbogenfabrik gelandet bin. Die Website sah damals sehr anders aus als heute und ich begann, überall zu klicken, bis ich auf der Seite gelandet bin, wo es tatsächlich auf Englisch stand, Music Room zu vermieten. Ich habe sofort am nächsten Tag dort angerufen und einen Termin mit Astrid gemacht, um den Raum anzuschauen. Den Raum habe ich angeschaut, sagte Ja. Astrid sagte dann ok und im Februar 2010 habe ich den Mietvertrag unterschrieben. Astrid, wie viele andere, die ich über die Jahre dort kennengelernt habe, ist seit langem nicht mehr da. Und manche Mütter, die dort wohnen, tragen ihre Kinder nicht mehr im Bauch, sondern in den Armen und / oder auch neben sich, die schon groß genug sind, sich selbst auf den Spielplatz zu bringen, als auch sich um die Jüngeren zu kümmern.

Das erste Mal, dass ich hier öffentlich gespielt habe, war 2012 bei der Geburtstagsfeier von Anette. Über die letzten drei Jahre bin ich auch solo und mit kleineren Formationen im Kino und im Café aufgetreten, was mir viel Spaß gemacht hat und freue mich, es wieder in der Zukunft machen zu können.

Ein älterer Musiker hat mir einmal gesagt, dass es ein Zufall ist, sympathische Musiker zu finden, mit denen man eine gute Band gründen kann. Anscheinend gilt es auch für Übungsräume.

Also, ich bin noch im Keller der Regenbogenfabrik. Und ich danke!

– Blair A. Martin, Mai 2021