Geburtstagskind des Tages – Martin

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich wohne seit 1986 im 2. Hinterhaus und unterstütze seitdem diverse Aktivitäten der Regenbogenfabrik und nutze viele Angebote (Kultur, Kantine, Café, etc.)

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Die Dachterrasse im 2. Hinterhaus an einem lauen Sommerabend mit einer leichten Brise, einem kühlen Bier und netten Leuten.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

GelebteUtopie

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Seitan-Gyros mit Pommes (nach 1 ½ Jahren Abstinenz hoffe ich, dass die Kantine bald wieder für alle öffnet)

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Kreativität, Flexibilität und Ausdauer im Streben nach einer besseren Welt – im Kleinen wie im Großen.

Filmwochenende im RegenbogenKino

Do., 04. bis Mo., 08.11.2021
Im Begleitprogramm zur Ausstellung im FHXB „Dann machen wir’s halt selber! ­ 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“ zeigen wir sehr unterschiedliche Filme, in denen u.a. die Projekte „Kinderbauernhof Mauerplatz“, „Heilehaus“ und „Regenbogenfabrik“ die Hauptrolle spielen und die einen Einblick in das Besetzer:innenleben Anfang der 80er geben.
Den Blick noch weiter zurück machen wir mit dem Rauch­Haus­Film von 1973.

Der Blick über den „Tellerrand“ Kreuzberg hinaus führt uns ins Zürich von 1980 und nach Kopenhagen 1986. Bei einigen Veranstaltungen werden wir nach dem Film mit Gäst*innen über die Filme und den vorgestellten Projekten reden und Fragen stellen können.

Alle Infos unter:
http://www.regenbogenfabrik.de/

Freier Eintritt bei allen Vorstellungen!

Und noch ein Wort zu 2G oder 3G:
Wir müssen uns entscheiden, Leute auszugrenzen (2G) oder weniger Zuschauer:innen zu haben und permanent die Maskenpflicht durchsetzen zu müssen (3G). Für jede Veranstaltung wird mit allen Beteiligten diskutiert, daher haben wir beides „im Angebot“.
Bitte beachtet immer die entsprechende Kennzeichung „2G“ oder „3G“. („Züri brännt“ zeigen wir „in beiden Versionen“.)

Das Filmwochenende ist Teil des Projektes “XB­Lab — Kultur in Kreuzberg“ der Gesellschaft für Humanistische Fotografie gfhf.eu

Das Projekt XB­Lab — Kultur in Kreuzberg wird gefördert durch das Modellprogramm „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien.

Geburtstagskind des Tages – Anna Sophie

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Mein Vater wohnte seit ’86 bis zum Beginn diesen Jahres im 2. Hinterhaus der Lausitzer Straße 23, bis ich dann als Erwachsene für ein paar Jahre selbst einzog! Das Haus und die Fabrik waren seit meiner Geburt die Orte, an denen ich die meiste Zeit mit meinem Papa verbrachte und wo ich mich in jedem Alter austoben konnte. Ob als Kind in der Keramikwerkstatt oder auf Festen im Hof oder heute bei Konzerten im Kino oder auf dem Fabrikflohmarkt… Oder wenn es einfach nur bedeutet, dass immer jemand vorm Café sitzt, den man kennt!

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Kann ich gar nicht genau sagen… Vielleicht das Kino mit seinem Geruch und die Erinnerung an die Gummibärchen, die ich damals immer gegessen habe, wenn ich dort war.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Zuhause und KIEZ

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Es ist leider lange her, dass ich das letzte Mal in der Kantine gegessen habe. Das nächste kommt bestimmt!

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Dass sich die Geschichte der Fabrik noch lange, lange weiterschreibt und sie ganz viele Menschen prägt und in ihrer Erinnerung bleibt! Für die Fabrik wünsche ich mir die Anerkennung und Unterstützung, die sie verdient.
Denn heute muss vielleicht mehr für alternatives Zusammenleben gekämpft werden, denn je!

Danke für Eure Arbeit!

Heimweh. Verschickungskinder erzählen

Café-Gespräch mit der Autorin Anja Röhl und Gabi Ubert

Mi., 03.11.2021 | 19:30 | live aus dem RegenbogenKino *

Über Jahrzehnte wurde nicht darüber gesprochen, was sich hinter verschlossenen Türen in sogenannten Kinderkur- und  Erholungsheimen abspielte.
Dabei wurden nach 1945 bis in die 1990er Jahre rund acht bis zwölf Millionen Kinder verschickt. Viele von ihnen kamen gedemütigt, misshandelt und traumatisiert zurück.

Nun sprechen sie!

Die Autorin Anja Röhl stellt im Gespräch mit Gabi Übert ihr neu erschienenes Buch „Heimweh. Verschickungskinder erzählen“ vor.
Im Gespräch wird die Situation der Kinder damals und die Auswirkungen auf ihr Leben thematisiert. Auch ihre Wege, sich mit diesem auseinanderzusetzen.
Anschließend liest die Autorin einige Passagen aus dem Buch.


* Parallel ist das Gespräch auch im Livestream zu verfolgen.


Es gilt die 2G-Regel.

Eintritt frei; Spenden willkommen.