Lausitzerstraße 22

von Werner von Westhafen

Die Zeit der Maschinen war gekommen, in der Nähe der Wasserstraßen entstanden Fabriken. Eine in der Lausitzer Straße

Im Hof der Lausitzer Straße Nummer 22 mit seinem backsteinroten Schornstein und der legendär gewordenen Regenbogenfabrik in den Remisen und alten Lagerhallen wurden keine Regenbogen fabriziert. Bevor junge Leute in den Achtzigerjahren den Hof besetzten, um ihre Ideen von einem anderen, besseren Leben zu verwirklichen, lagerten in der Fabrik profane Produkte wie Kolophonium, Salmiakgeist, Stearin, ätzende Laugen und Säuren, Aceton und Zyankali, und bevor wieder Kinder im Hof spielen und Blumen wachsen konnten, musste der gesamte Boden abgetragen und mit frischer Erde wieder angefüllt werden. Die Chemiefabrik eines gewissen Albert Carl war nicht der erste Betrieb an der kurzen Straße, die vom Landwehrkanal über die Reichenberger Straße bis zur Skalitzer Straße führte. Zunächst rauchte der Schornstein, um ein Dampfsägewerk anzutreiben, dessen Maschinen sich ab 1885 in der Lausitzer Straße Nummer 22 drehten. Der Tischlermeister Carl Bliesener hatte das Grundstück fünf Jahre zuvor einem Spekulanten abgekauft, der es wiederum von einem Spekulanten erworben hatte, der es wiederum von einem Spekulanten hatte. Ganz am Anfang der Kette von Spekulanten steht der Rentier Friedrich Gennrich. Er kaufte, als der Block Nummer 109 nach der Verwirklichung des Hobrechtplanes von neu angelegten Straßen eingefasst wurde und die Lausitzter Straße ihren Namen erhielt. Im Juli 1876 erhält der rüstige Rentier die Genehmigung, auf dem noch unbebauten Wiesengrundstück mit der Nummer 22 ein Wohnhaus, eine Remise und ein so genanntes Abtrittsgebäude zu errichten, in dem die Berliner fortan austreten und mit Wasser nachspülen konnten. Hobrecht nämlich hatte sämtliche neuen Grundstücke an ein modernes Kanalisationssystem anschließen lassen.

Der Tischlermeister Bliesener dürfte der erste in der langen Reihe der Käufer gewesen sein, der sein Geld ehrlich verdienen wollte und nicht daran dachte, mit möglichst viel Gewinn sofort weiter zu verkaufen. Die Nähe zum Landwehrkanal war ideal für einen Handwerker, der sein Holz von den Schiffen kaufen musste, und der womöglich schon beim Kauf des Grundstückes die Idee hatte, mit einer Dampfmaschine gleich eine ganze Reihe von Maschinen anzutreiben, die fortan für ihn sägen, fräsen und schleifen sollten.

1885 jedenfalls führt der stolze Fabrikbesitzer in seinem Briefkopf das gesamte Repertoire seiner Tischlerkunst auf und schreibt: »Dampf-Band-Block-Walzen- und Fournierschneideanstalt – Fabrik von Scheuerleisten und Bettstellfüßen – Fabrik von Thürbekleidungen und Treppenhandgriffen.«

Angetrieben wurde das Wunderwerk der Technik mit seinen vielen, sich ständig drehenden Maschinen von einem einzigen Riemen, der, rotierend wie ein großer Keilriehmen, unter der Decke der Fabrikationshalle hindurchlief und alles in Bewegung setzte: Die Sägen, die Fräsen, die Hobelmaschinen, Schleifmaschinen und Drechselmaschinen. Das Herzstück des Betriebs, die Dampfmaschine mit ihrem großen Kessel und dem Kohleofen lag gleich neben dem Schornstein, ebenso wie das Zimmer des Heizers, der wie die Heizer auf den Dampflokomotiven und den Dampfschiffen den ganzen Tag über nichts anderes zu tun hatte, als zu schaufeln und auf einen gleichmäßigen Druck im Kessel zu achten. Ab und zu, wenn sich wieder einmal alles Wasser im Kessel in Dampf aufgelöst hatte, musste er mit einem Fuhrwerk zum Kanal hinunterfahren und frisches Wasser holen.

Nach und nach entstehen auf dem Hof mit dem Dampfsägewerk weitere Wirtschaftsgebäude, Ställe, Lagerräume und ein Kontor, während im Vorderhaus die Mieter ihren täglichen Beschäftigungen nachgingen und sich abends, wenn die Maschinen still standen, zur Nachtruhe legten. Natürlich brachte diese berühmt gewordene Berliner Mischung von Wohnen und Arbeiten, also Mietern im Vorderhaus und Arbeitern im Hinterhof, auch ihre Probleme mit sich. Am 12. 9. 1926 zum Beispiel berichtet die Rote Fahne von Beschwerden der Bewohner aus der Lausitzer Straße Nr. 21, die sich schon mehrmals an die Behörden gewandt hatten. Doch diese schienen, so die Rote Fahne, auf der Seite der reichen Fabrikbesitzer zu stehen, »keine der zuständigen Stellen bemüht sich«, etwas gegen die »Übelstände« im Hinterhof der 22 zu unternehmen. Es geht um den Gestank, der aus den Pferdeställen der Fabrik »direkt in die Wohnungen des 3. Hofes dringt. Auch die Fliegenplage ist so lästig, dass die Bewohner nachts keinen Schlaf finden.« Drei Monate dauert es, bis der Fabrikbesitzer endlich der Aufforderung der Behörden nachkommt und die kleinen Fenster im Pferdestall zumauern lässt.

Zu dieser Zeit ist bereits Emil Bartels der Eigentümer des Grundstückes, doch schon wenige Monate später bringt die erste große Weltwirtschaftskrise die Dampfmaschinensägen in der Lausitzer Straße endgültig zum Stillstand. Auch die später auf dem Gelände sich einrichtende Chemiefabrik bleibt nicht für immer auf dem Hof. Zwar baut Albert Carl nach dem Krieg die zum Teil zerstörten Räume wieder auf und errichtet sogar neue Lagerräume, doch die Isolation von Westberlin macht auch den Chemikern das Leben schwer. Als der Senat von Berlin in den Siebzigerjahren damit beginnt, Altbauten abzureißen, um damit Raum für Immobilienhändler und Spekulanten zu schaffen, wird der Block 109 zum zweiten Mal zum Spekulationsobjekt. In den Siebzigern taucht als Besitzerin des Grundstücks eine Firma namens AWE auf, eine »Gesellschaft für die Errichtung von Mieträumen mbH & Co«.

Ganz herzlichen Dank für den Artikel an

Wer erinnert sich?

Wo war es? Wer hats gemacht? Wie lange hats gestanden?

Fürs Foto vielen Dank an Michael Hughes.

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Und noch ein Satz zur Ermutigung, ein Zusammenhang mit dem Bild ist nicht beabsichtigt, aber vielleicht gibt’s ja doch einen?

Kommunikation beginnt da, wo man sich nicht abwendet, weil man glaubt, schon alles zu wissen, sondern indem man auf andere zugeht. Auch wenn es schwerfällt.

1997 | Eröffnungs-Umtrunk in den Gästezimmern der Regenbogenfabrik

Von der Idee, ein Hostel zu bauen und von der Anstrengung, die mit der Umsetzung der Idee einher ging, hat Susanne schon im Blog berichtet: https://regenbogenfabrik40.blog/2021/03/21/der-bau-des-hostels/

Sieben Monate später war das Ergebnis zu bestaunen und Grund zum Feiern war gegeben. Ein neues Kapitel Fabrikgeschichte war aufgeschlagen. Die Begegnung mit den Gästen brachte ganz neue Aufgaben mit sich.

Heute kaum vorstellbar, dass wir das Abenteuer erst mal ganz ohne Rezeption starteten. Die Buchungen wurden „nebenher“ im Büro erledigt. Die Schlüssel wurden über befreundete Kneipenteams ausgegeben. Die Reinigung der Räume war den Gästen überlassen. Als wir merkten, dass das nicht gutging, rettete Nazmiye die Situation: https://regenbogenfabrik40.blog/2021/04/19/eine-perle-fuer-das-hostel/

Wie es dann zur Entstehung der Rezeption kam, ist wieder eine Geschichte für einen anderen Tag.

Obdachlosigkeit in Berlin: was kann ich machen

Mit dem kalten Berliner Winter, der vor der Tür steht, kehrt dieselbe Herausforderung wie jedes Jahr zurück:
Wie hilft man den Leuten, die keine feste Wohnung haben, vor der Kälte? Hier ein paar nützliche Adressen in Kreuzberg und darüber hinaus.

Zum warm bleiben

Café Krause: ab 3 September, Kältehilfe November bis März
Dienstag bis Freitag, 7 bis 9 Uhr + 17 bis 21 Uhr
Bethaniendamm 23-27
10997 Berlin
Tel: (030) 612 37 22

Ab 1. November bis 31. März ist der Kältebus wieder unterwegs:
Kältebus 1: täglich unterwegs von 21:00 bis 03:00 Uhr
Kältebus 2: täglich unterwegs von 19:00 bis 01:00 Uhr
Telefonnummer: 030 690 33 690

Der DRK-Wärmebus ist
• aktiv vom 1. November bis 31. März
• täglich von 18 Uhr – 24 Uhr  auf den Straßen Berlins unterwegs
• und telefonisch erreichbar unter  030 600 300 1010.

Zum Essen

AWO Kiez-Café (Friedrichshain)
Petersburger Straße 92
Essensausgabe, Duschmöglichkeit, Kleiderkammer, Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen in Krisensituationen, Freizeitangebote
Tagesstätte: Mo-Fr. 11-16 Uhr
Sozialberatung momentan nur mit Termin

Tagesstätte „Am Wassertor“(Kreuzberg)
Segitzdamm 46
Aufenthaltsort und Essensausgabe
Mo, Fr (Sa und So einmal im Monat) 9-14 Uhr
Di 9-12 Uhr
Tel: 030/6156324

Zum übernachten

Notübernachtung der Johanniter (Kreuzberg)
Ohlauer Straße 22
Sieben Tage die Woche, Einlass täglich 19 Uhr bis 8 Uhr
Medizinische Betreuung vorhanden
Kapazität: 48 Männer, 26 Frauen
Tel: 030/50562540

Lehrter Str. 68 (Mitte)
Einlass ab 20:00
soziale Beratung von Mo bis Fr ab 07:00 Uhr
medizinische Betreuung von Mo bis Fr, 21:00 bis 24:00 Uhr
Tel.: (030) 690 33-435

Am Containerbahnhof 1 (hinter dem Ring-Center Frankfurter Allee)
10367 Berlin
Einlass von 20:00 bis 4:00
Platz für 20 Frauen und 80 Männer
Barrierefrei für bis zu 8 Rollstuhlfahrer*innen
Haustiere erlaubt
geöffnet bis 30.04.2021
4-5 mal wöchentlich soziale Beratung
3 mal wöchentlich medizinische Betreuung

Notübernachtung für wohnungslose Familien (Kreuzberg)
Wrangelstraße 12, 10997 – Berlin
Kapazität: 30 Männer/Frauen
Aufnahme täglich von 9 bis 22 Uhr
Tel: 030/61073256

KUBUS Kältehilfe (Neukölln)
Teupitzer Straße 39
12059 Berlin
täglich von 19.00 bis 7.00 Uhr geöffnet
Kapazität : 15 Männer
Frühstück, Abendmahlzeit, Duschmöglichkeit und Wäschemöglichkeit
Tel.: 030. 81 03 35-200

Notübernachtung St. Pius/ St.Nikolaus (Friedrichshain-Kreuzberg)
Palisadenstraße 72
10243 Berlin
Kapazität : 15 Männer
Warmes Abendessen und Frühstück
Einlass 18:00. Geöffnet bis 8:00
Tel.: 030 532 193 33

Nachtcafé e.V. Taborgemeinde (Friedrichshain-Kreuzberg)
Taborstr. 17
10997 Berlin
Oktober bis Ende April
Dienstags ab 21 Uhr
Essen und Warmen
Schlafplatz für die Nacht
Kapazität: 40 Personen
Tel.: 030 612 31 29
030 612 85 833

Notübernachtung beim AWO-Kiezcafé (Friedrichshain-Kreuzberg)
Petersburger Str. 92
10247 Berlin
von Oktober bis April, täglich 20:00 – 08:00 Uhr
Kapazität: 10 Männer, 6 Frauen
Tel.: 030 29 35 05 56

Für Frauen

Notübernachtung für Frauen „Mitten im Kiez“ (Friedrichshain-Kreuzberg)
Petersburger Straße 92
Einlass täglich 19 Uhr bis 8 Uhr
Psychosoziale und sozialpädagogische Betreuung
Tel.: 030 293 505 57

Notübernachtung für Frauen (Mitte)
Tieckstr. 17
10115 Berlin-Mitte
Ganzjährig, öffnet täglich um 19 Uhr und schließt um 8 Uhr am Morgen. Auf Grund der hohen Nachfrage bitten wir Sie, sich vorab telefonisch unter 030/2832939 mit uns in Verbindung zu setzen.
Keine Haustiere

Winternotübernachtung für wohnungslose Frauen des SKF e.V (Schöneberg-Kreuzberg)
Großbeerenstraße 17a
November – April
täglich, 18:00 – 08:00 Uhr,
letzter Einlass: 22:00 Uhr,

Kältebus- bzw. Wärmebus kann nach vorheriger tel. Absprache jederzeit kommen
Tel: 0151/14866422
Keine Haustiere

Notübernachtung Evas Obdach (Kreuzberg-Neukölln)
Fuldastraße 9, 12043 Berlin
Einlass täglich 19 Uhr
Kapazität: 19 Frauen
Mobil: 0151 146 48 758
Telefon: 030 – 477 532 670 

24/7 Notunterkunft für wohnungslose Frauen (Kreuzberg)
Hallesches Ufer 30, 10963 Berlin
Aufnahme von 15-19 Uhr
Geöffnet ab dem 18.10.21
Kapazität: 50 Frauen
Tel.: 030 7933647

Ärztliche Hilfe, Versorgung und Hygiene

In der Nähe

Praxis für obdachlose und bedürftige Menschen
Stralauer Platz 32
Allgemeinmedizinische Hilfe: Mo-Do: 9-14 Uhr; Fr. 8-13 Uhr, Tel: 030/29668536
Zahnärztliche Versorgung: Mo-Fr 9-12 Uhr
Tel: 030/ 29047541

Caritas Arztmobil (diverse Standorte)
Medizinische Versorgung und Pflege (bieten ebenfalls Krankenwohnungen zum Auskurieren an)
Tel: 0172/3073985

· Seelingtreff, Seelingstr. 9, 14059 Berlin, S-Bhf. Westend, U12 Sophie- Charlotte-Platz
· Immanuel Beratung Prenzlauer Berg, Dunckerstr. 32, 10439 Berlin
· Suppenküche im Franziskanerkloster, Wollankstr. 18, 13187 Berlin, S-Bhf. Wollankstraße
· St. Marien Liebfrauen, Wrangelstr. 50, 10997 Berlin, U-Bhf. Schlesisches Tor

Fixpunkt Drogenkonsummobil

Vorübergehend c/o Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4 – 11, 10965 Berlin
U-Bhf Kottbusser Tor (U8, U1), Schönleinstraße ((U8), Görlitzer Bhf (U1), Bus Reichenberger Str./Ohlauer Str. (M 29)
Vorübergehend: U-Bhf Mehringdamm (U7 und U6), M 19
Pflegerisch betreuter Drogenkonsum, Wundversorgung (Erste Hilfe), Erste-Hilfe-Trainings mit Naloxon-Verschreibung nach Möglichkeit
Tel: 030 – 616 755 881

Fixpunkt Gesundheitsmobil
Vorübergehend c/o Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4 – 11, 10965 Berlin
U-Bhf Kottbusser Tor (U8, U1), Schönleinstraße ((U8), Görlitzer Bhf (U1), Bus Reichenberger Str./Ohlauer Str. (M 29)
Vorübergehend: U-Bhf Mehringdamm (U7 und U6), M 19
Basisversorgung, Drogenabhängigkeit
Ganzjährig geöffnet.
Mo., Mi., Fr. 13:00 – 17:00 Uhr

Ambulanz der Berlin Stadtmission
Lehrter Str. 68
10557 Berlin-Mitte
Allgemeinmedizin, Duschmöglichkeit
Ganzjährig geöffnet.
Di. 16:00 – 20:00 Uhr; Di. 14.00 – 16:00 Uhr Wundsprechstunde
Fr. 11:00 – 15:00 Uhr
Straßenambulanz Do. 19:00 – 23:00 Uhr
Tel.: 030 – 69 033 572

SKA Kontaktstelle
U-Bhf Kottbusser Tor (U8, U1), Schönleinstraße ((U8), Görlitzer Bhf (U1), Bus Reichenberger Str./Ohlauer Str. (M 29)
Pflegerische Betreuung von Drogenkonsum, Konsumutensilien (Spritzen, Zubehör etc.), sozialarbeiterische Beratung, Aufenthalt, Getränke und einfache Mahlzeiten, Dusche, Kleiderkammer
Ganzjährig geöffnet.

Drogenkonsumraum:
Mo. – Fr. 12:00 – 17:00 Uhr
HIV/Hepatitis C/STI-Test-Sprechstunde:
Di., Do 17 – 21 Uhr
Zahn-Sprechstunde:
14tägig Mo., 14 – 17 Uhr
Tel.:030 – 614 60 99

Praxis am Stralauerplatz
Stralauer Platz 32
10243 Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Allgemeinmedizin, Sozialberatung, Aufenthalt, postalische Erreichbarkeit, Getränke und einfache Mahlzeiten, Dusche, Kleiderkammer
Ganzjährig geöffnet.
Mo. – Do. 8:00 – 14:00 Uhr
Fr. 8:00 – 13:30 Uhr
Letzter Einlass zum Duschen: 13:30 Uhr
Tel.: 030 – 29 66 85 36

Gesundheitszentrum für Obdachlose
Pflugstraße 12
10115 Berlin-Mitte
Poliklinisches Facharztangebot; Allgemeinmediziner, Internist, Orthopäde, Augen-, Haut- u. Zahnarzt, Sozialberatung, Rechtsberatung, Psychologische- und Suchtberatung, Kleiderkammer, Essensausgabe, Friseur.
Ganzjährig geöffnet.
Mo., Di., Do. 8:00 – 15:00 Uhr
Mi., Fr. 8:00 – 13:00 Uhr
Tel.: 030 – 288 84 598-0

Johanniter-Unfall-Hilfe
Ohlauer Straße 22
10999 Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Allgemeinmedizin
1.11. – 31.3.
Di., Do. 19:00 – 21:00 Uhr
Tel.: 030 816 901 0

Duschmobil für Frauen
Ausgabe von Hygieneartikeln, Kleidung und Lunchpaketen
Mo 11:00-14:00 Uhr Schöneberg, Kurfürstenstr./ Ecke Frobenstraße

Di 13:00-15:00 Uhr Friedrichshain, Ostbahnhof/ Erich Steinfurth Straße
     15:30-17:00 Wilmersdorf, Bundesplatz/Ecke Tübinger Straße
Mi 12:30-14:00 Uhr Neukölln Christopherusgemeinde Nansenstraße 4-7
     13:30-16:30 Uhr Wedding, Kornelius Kirchengemeinde, Dubliner Straße 29
Do 13:00-14:30 Uhr Alexanderplatz, Nähe Eingang Fernsehturm (Mitte)
      15:00-16:15 Uhr Reinickendorf, Franz-Neumann-Platz, Schäfersee
      16:30-18:00 Uhr Tiergarten, Evangelische Kirchengemeinde, Thusnelda-Allee
Fr 11:00-14:00 Uhr Kreuzberg, Passionskirche Marheinekeplatz
Tel: 0151/14648756

In weiteren Bezirken

Caritas Ambulanz für Wohnungslose
Jebensstr. 3
10623 Berlin-Charlottenburg
Allgemeinmedizin, Dusche, Not-Kleiderausgabe, Beratung.
Ganzjährig geöffnet. 
Mo. – Do. 10:00 – 15:00 Uhr
Fr. 10:00 – 13:00 Uhr
Tel.: 030 – 318 08 785

Caritas Krankenwohnung für Wohnungslose
Turmstr. 21
10559 Berlin-Moabit
Allgemeinmedizin und fachmedizinische Schwerpunkte, Palliativmedizin, Wundmanagement / (chronische Wundbehandlung, Chronische Erkrankungen, Suchterkrankungen)
Stationäre Versorgung mit Unterbringung für etwa 4-8 Wochen, Sozialberatung, Kleiderkammer, Gesundheitsförderung und Prävention
Tel.: 0162 279 32 52

Malteser
Aachener Straße 12
10713 Berlin-Wilmersdorf
Allgemeinmedizin, Kinderheilkunde, Gynäkologie, Zahnmedizin, Neurologie, Orthopädie, Physiotherapie, Dermatologie
Ganzjährig geöffnet.
Di., Mi., Fr. jeweils 9:00 – 14:00 Uhr
Letzter Einlass: 12:00 Uhr
Kinderarztsprechstunde:
Mi. 9:00 bis 13:00 Uhr
Tel.: 030 82 72 21 02

Open.med Berlin
Teltower Damm 8a
14169 Berlin-Zehlendorf
Psychiatrische Hilfe und Sozialberatung
Ganzjährig geöffnet nach Vereinbarung.
Allgemeinmedizinische Sprechstunde:
Di. 16:00 – 18:00 Uhr, Do. 14:00 – 18:00 Uhr
Kindersprechstunde:
Di. 13:00 – 15:00 Uhr
Aktuell ist eine Terminvereinbarung nötig.
Tel.: 030 40 78 29 95

Tagestreff für Wohnungslose und Bedürftige
Weitlingstr. 11
10317 Berlin-Lichtenberg
Allgemeinmedizin, Zahnmedizin
Frühstück, Mittagstisch, Abendessen, Kleiderkammer, Dusche, Waschmaschinen, Soziale Beratung, 1x pro Monat Fusspflege
Ganzjährig geöffnet.
Mo. – Fr. 8:00 – 17:00 Uhr
(Öffnungszeiten medizinischer Bereich weichen ab.)
Sa., So. 9:30 – 15:30 Uhr
Tel.: 030 – 52 69 56 38

Weiteres

KARUNA SUB-Buslinie für obdachlose Menschen
Bringen Menschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlfahrer:innen an wichtige Orte: Ärzte, Ämter, öffentliche Duschen und andere Hilfseinrichtungen.
Mo-Fr 8-16 Uhr
Tel: 0157/86605080

Corona Hotline für obdachlose Menschen
24/7 erreichbar unter 01578/80597870