Ich finde ja, das sieht rätselhaft genug aus. Was könnte es sein? Wo könnte es stehen? Die Zeichen auf dem Blech wirken kryptisch. Es gibt einen Pfeil und einen Zeiger.
Na gut, morgen ist auch noch ein Tag, wird sich klären lassen.
Ich finde ja, das sieht rätselhaft genug aus. Was könnte es sein? Wo könnte es stehen? Die Zeichen auf dem Blech wirken kryptisch. Es gibt einen Pfeil und einen Zeiger.
Na gut, morgen ist auch noch ein Tag, wird sich klären lassen.
Der NSU steht für eine in der bundesdeutschen Geschichte rassistische Mordserie deutscher Neonazis. Das Buch „Die haben gedacht, wir waren das“ stellte erstmals die Perspektiven derer in den Mittelpunkt, die den rechten Terror und Rassismus tagtäglich am eigenen Leib erleben.
Özge Pinar Sarp beobachtete die Aufarbeitung des NSU-Komplexes.
Die jahrelangen Prozesse der Aufklärung begleitete sie nicht nur als Prozessbeobachterin, sondern ist zugleich aktive Kämpferin um Gerechtigkeit für die Opfer rassistischer Gewalt. Bei unserer Veranstaltung las sie aus ihrem Sammelbandbeitrag zur Bedeutung rechtsterroristischer Morde von 1980 bis heute für Betroffene und Türkei-stämmige Communities in Deutschland.
Neben eigenen Eindrücken aus der Prozessbeobachtung berichtete sie von Erfahrungen und Begegnungen mit den Opferfamilien und Betroffenen sowie ihren eigenen Erfahrungen.
Vor 10 Jahren flog der NSU-Terror auf.
Anlass, Euch dieses Buch ans Herz zu legen:
Kemal Bozay / Bahar Aslan / Orhan Mangitay / Funda Özfirat: Die haben gedacht, wir waren as. MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus. 2016 PapyRossa Verlag
1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?
Ich wohne seit 1986 im 2. Hinterhaus und unterstütze seitdem diverse Aktivitäten der Regenbogenfabrik und nutze viele Angebote (Kultur, Kantine, Café, etc.)
2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?
Die Dachterrasse im 2. Hinterhaus an einem lauen Sommerabend mit einer leichten Brise, einem kühlen Bier und netten Leuten.
3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?
GelebteUtopie
4. Lieblingsessen in der Kantine?
Seitan-Gyros mit Pommes (nach 1 ½ Jahren Abstinenz hoffe ich, dass die Kantine bald wieder für alle öffnet)
5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?
Kreativität, Flexibilität und Ausdauer im Streben nach einer besseren Welt – im Kleinen wie im Großen.
Do., 04. bis Mo., 08.11.2021
Im Begleitprogramm zur Ausstellung im FHXB „Dann machen wir’s halt selber! 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“ zeigen wir sehr unterschiedliche Filme, in denen u.a. die Projekte „Kinderbauernhof Mauerplatz“, „Heilehaus“ und „Regenbogenfabrik“ die Hauptrolle spielen und die einen Einblick in das Besetzer:innenleben Anfang der 80er geben.
Den Blick noch weiter zurück machen wir mit dem RauchHausFilm von 1973.
Der Blick über den „Tellerrand“ Kreuzberg hinaus führt uns ins Zürich von 1980 und nach Kopenhagen 1986. Bei einigen Veranstaltungen werden wir nach dem Film mit Gäst*innen über die Filme und den vorgestellten Projekten reden und Fragen stellen können.
Alle Infos unter:
http://www.regenbogenfabrik.de/
Freier Eintritt bei allen Vorstellungen!
Und noch ein Wort zu 2G oder 3G:
Wir müssen uns entscheiden, Leute auszugrenzen (2G) oder weniger Zuschauer:innen zu haben und permanent die Maskenpflicht durchsetzen zu müssen (3G). Für jede Veranstaltung wird mit allen Beteiligten diskutiert, daher haben wir beides „im Angebot“.
Bitte beachtet immer die entsprechende Kennzeichung „2G“ oder „3G“. („Züri brännt“ zeigen wir „in beiden Versionen“.)
Das Filmwochenende ist Teil des Projektes “XBLab — Kultur in Kreuzberg“ der Gesellschaft für Humanistische Fotografie gfhf.eu
Das Projekt XBLab — Kultur in Kreuzberg wird gefördert durch das Modellprogramm „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien.