Geburtstagskind des Tages – Eva

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich bin vor langer Zeit von Berlin nach Köln gezogen, schweren Herzens. Vieles von dem, was ich in der Regenbogenfabrik gelernt habe, habe ich mitgenommen: meinen politischen Aktivismus und die Lust am Kollektiv und Feiern. Die letztgenannte konnte ich allerdings in meiner neuen Heimat ausbauen: der kölsche Frohsinn ist nicht nur Klischee, hier wird manches etwas lockerer angegangen.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Eindeutig der Hof.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Ein Ort, der erstmal allen offen steht, einladend, mit einem breiten Angebot. Ein Ort, der der Großkotzigkeit der Hauptstadt trotzt: die Armut der Fabrik ist charmant, allerdings mehr für die Besucher:innen; für die „Macher:innen“ der Fabrik ist sie eine ständige existentielle Herausforderung.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Pommes

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Geld

Geburtstagskind des Tages – Enno

Wieder mal ein nachträglicher, aber umso herzlicher und lustiger Geburtstagsgruß, mit dem wir einen unserer Regenbögler vorstellen möchten.

Enno ist am 1. Oktober 3 geworden. Ja, 3, nicht drei Jahre. Darauf legt er wert, der Nachwuchs-Baumeister aus unserer Kita.
Und auch sonst hat er unsere Fragen mit Vehemenz und ganz besonderem Nachdruck beantwortet. Mit viel Freude interviewt hat ihn seine Mama Mimi, die wir am 3. August vorgestellt haben.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Seit der Geburt.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Bei den Rutschen im Sandkasten.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

? (aber immerhin nicht Kacke, s.u., allerdings auch kein Betonmischer, s. ebenfalls unten)

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Nudeln mit Kacke.

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Einen Betonmischer.

Geburtstagskind des Tages – Julius

1.     Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich habe von September 2019 bis August 2020 ein FÖJ in der Fahrradwerkstatt der Regenbogenfabrik absolviert. Dabei habe ich mich auch im Kulturbereich engagiert. Seitdem helfe ich Jonny ab und an in der Baugruppe.

2.     Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Mein Lieblingsort von der Fabrik ist tatsächlich die Rampe vor der Fahrradwerkstatt. Hier war und bin ich immer gerne. Man kann den ganzen Hof überblicken und meist ist immer was los. Bei Regen plätschert es vom Dach und man ist froh, unter ihm zu stehen. Im Hintergrund hört man Geklimper von Schraubendrehern, Maulschlüsseln und allerlei Fahrradteilen, auch ein Fluchen über ein kaputtes Fahrrad muss mal sein.
Es laufen viele freundliche Menschen vorbei, mit denen man sich (in einer Pause) sehr gut unterhalten kann. Nichts desto trotz mag ich die Fabrik in seiner Gesamtheit auch, keinen Fleck auf ihr mag ich nicht.

3.     Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

(Die Regenbogenfabrik ist für mich) ein Juwel: Zwischen den grauen, grauen Fassaden der Stadt gibt es einen in regenbogenfarben schillernden Ort, die Regenbogenfabrik.
Man trifft viele nette und vorallem interessante Leute hier, es trifft jung auf alt, jede:r findet einen Platz (an dem sie/er gerne ist). Zwischen kulturellen Erlebnissen, fachkundigen Werkstätten und einem schönen und ruhigen Hostel sind es die Menschen, die Mitarbeiter:innen, Gäste und sonstige Personen, die die Fabrik zum Leben erwecken und sie schillern lassen:
Genau wie ein Juwel sollte man die Regenbogenfabrik vor dem Zahn der Zeit beschützen und dafür sorgen, dass ihr nichts passiert!

4.     Lieblingsessen in der Kantine?

Definitiv die leckere Spinat-Lasagne; seit dem habe ich sie oft für mich und meine Familie gemacht. Aber grundsätzlich war bisher Alles, was ich dort gegessen habe, sehr gut!

5.       Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Ich wünsche der Regenbogenfabrik, dass sie solange es geht bestehen bleibt und sich im Wandel der Zeit stets nur positiv verändert. Ich wünsche ihr, dass die Menschen, die ihr das Leben einhauchen, gesund und glücklich bleiben (bzw. dies werden). Ich hoffe, die Fabrik verliert nie ihren nachbarlichen Stil.

Alles Gute, auf hoffentlich viele weitere Jahre, in denen man sich auf einen Besuch der Regenbogenfabrik freut (auch, wenn man zur Arbeit dort ist).

Geburtstagskind des Tages – Leila

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich bin schon immer hier. Zumindest fühlt es sich so an :).
Geboren bin ich eigentlich in der Lausitzer 40, da wir dorthin umgezogen sind, als das Haus verhandelt hat.

Nun bin ich seit November 2020 wieder hier und habe mein 2. Kind hier bekommen.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Die Gemeinschaftsräume im Hinterhaus und das Kino, wo wir jede Woche mit der Kita Regenbogen waren und uns auf den Sofas gelümmelt haben.

Auch der Toberaum in der Kita war klasse, dort haben wir Übernachtungsparties gemacht.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Ein Ort der Kindheit, der Freiheit, des Ausprobierens.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Gab’s früher nicht…
Jetzt esse ich in der Essensgruppe.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Weiter so und dass die Regenbogen viele andere Menschen inspiriert, viele andere solidarische Orte zu schaffen.

Und hier noch ein Hinweis auf Leilas aktuelles Projekt:
https://regenbogenfabrik40.blog/2021/10/07/circus-lesvos/