Geburtstagskind des Tages – Sophia

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich mache seit Sommer 2022 Fundraising in der Regenbogenfabrik.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Vor dem Café sitzend.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Vielfältiges.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Lasagne.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Dass sie immer einen Weg finden wird, weiter zu machen und kreativ wachsen kann.

6. Bonusfrage: Magst Du uns von Deinem persönlichen Lieblingsmoment auf der Fabrik erzählen?

Als eine Food-Performance-Gruppe vor dem Café eine Torte mit Sahne beschoss. Die Sahne kam aus einem Feuerlöscher.

Geburtstagskind des Tages – Léonie

Höchste Zeit, dieses kleine Interview zu veröffentlichen, denn Léonie ist nun schon wieder auf dem Weg nach Hause. Auch sie war eine von den Menschen, die uns ein Jahr ihres Lebens geschenkt haben, um als Freiwillige bei uns zu arbeiten. Dafür großen Dank!

Diese Kontakte verdanken wir den engagierten Menschen von l’Autre Pépinière, die wir auf diesen Seiten schon einmal vorgestellt haben.
https://regenbogenfabrik40.blog/2021/04/20/lautre-pepiniere-in-frankreich-und-bapob-e-v-in-berlin/

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Während meinem Schreiben bin ich nicht mehr in der Regenbogenfabrik. Ich bin aber ein Jahr dort als Freiwillige (FSJ) geblieben. Also war ich in der RBF von September 2024 bis August 2025.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Das Fahrradwerkstatt ist mein Lieblingsort, weil man gleichzeitig ernst in der Reparatur der Fahrräder sein und reden über irgendwas und sich entspannen kann. Übrigens habe ich meine Playlist mit den Liedern der Werkstatt neu erstellt!

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Solidarität. Die Fabrik und die Personen, die dort arbeiten, unterstützen jeden, der Hilfe braucht.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Malanzane’alla Parmigiana! Ich habe dieses Gericht hier entdeckt und habe versucht die Rezept selbst zuzubereiten. Ich würde auch nicht die Pasta mit hausgemachtem Pesto vergessen, die einfach aber echt lecker schmecken. War nie enttäuscht !

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Eine lange Lebensdauer in Kreuzberg und in Berlin, sodass neue Leute diesen Ort entdecken können.

6. Bonusfrage: Magst Du uns von Deinem persönlichen Lieblingsmoment auf der Fabrik erzählen?

Der Mitsingabend von Jens! Es gibt immer Stammgäste und neu Leute, die hier kommen, um eine schöne Zeit zu verbringen. Wir singen zusammen mit der Gitarre und lernen neue Songtexts, meistens auf Deutsch oder auf Englisch.

Mehr Farbe ins Leben bringen

Der Name verpflichtet, oder? Jedenfalls hat sich unser Kollege Simon enorm ins Zeug gelegt und nun strahlt die Fabrik in allen Farben des Regenbogens. Angefangen hat es mit dem neuen Abfalleimer.

Es folgten die Palisaden des Kulturhügels. Die waren im Frühjahr 2023 fertiggestellt worden. https://regenbogenfabrik40.blog/2023/05/26/hipp-hipp-hooray-der-hugel-ist-fertig/

Die Steine rings um den Spielplatz hatten auch eine Auffrischung nötig. Viele flinke Füße waren drübergelaufen.

Im Herbst 2021 hatte Serife die Steine schon mal farblich hervorgehoben: https://regenbogenfabrik40.blog/2021/09/16/sammel-steine-tag/

Doch nicht nur das: im Sommer des gleichen Jahres schwammen plötzlich Krokodile durch den Sand des Hofes.

Im August hatte sich auch die Einfahrt mit Hilfe von Simon regenbogenfarben gezeigt.

Vielen Dank an Simon und Serife für das Spiel mit den Farben!

Fotos: chz

Wichtiges Update!

„Jetzt fühle ich mich aber etwas zu überpräsentiert“, schreibt mir Simon.

„Der schöne Mülleimer war nur dank Jhon, der eine neue Tonne dort hingebaut hatte, möglich. 

Und die Pallisaden sowie die Steine hätte ich ohne die Hilfe von Léonie, Lukas, Peter, Jhon und ein paar flinken Kinderhänden wohl kaum so schnell angemalt bekommen…“

Aber so ist es eben: zusammen kommen wir immer weiter als alleine.

Also Dank an Alle, die dabei waren!

If you want to sing out: SING OUT! Der (30.) Mitsingabend mit Jens Svenson

Der 30. Mitsingabend mit Jens Svenson ist für Freitag, 22.08.2025 | 20:00 | im RegenbogenKino geplant. Auch wenn sich das Layout mal ändert, es bleibt beim bewährten Konzept! Singen verbindet, also tun wir es gemeinsam. Schön, schräg, flüsternd, laut, wütend, zart… Liederbücher und Liedbegleitung sind vorhanden. Gesungen wird auf Zuruf alles, was wir finden, gesungen werden will und unser Episkop an die Wand wirft: Bekannte, abseitige, nachdenkliche, lustige… Lieblingslieder.

So lautet die aktuelle Einladung zum Mitsingding.

2017 im Januar trafen wir uns zum ersten Mal mit dem Wunsch, einfach mal loszusingen.

Ich glaube, wir hatten ziemlich Glück mit dem Publikum an diesem Abend. Alle waren sehr entschlossen zu singen und niemand hat sich von einer Panne aus der Bahn werfen lassen. Dabei gab es an dem Abend die Menge, denn wir übten noch mit unserer wunderbar improvisierten Ausstattung. Das hatten wir im Blog schon mal gewürdigt:

https://regenbogenfabrik40.blog/2022/01/13/2017-1-mitsingabend-im-regenbogencafe/

Dazu hatten wir einen langen Vorlauf. Die ersten Mails tauschten Jens und ich im September 2016. Und schnell verabredeten wir uns für einen „Forschungsausflug“. Wir waren ja nicht die ersten, die von der Idee des Mitsingabends erfasst waren. Inspiriert hatten uns bunte Abende in der Musikschule am Ende eines Schuljahres. Beeinflusst waren wir von unzähligen Lagerfeuern mit Blowin in the Wind. Auch vergangene Programme mit spontaner Publikumsbeteiligung im Café förderten unser ernsthaftes Weiterträumen. Die Recherche führte uns im Oktober zur Ufa-Fabrik zum Schalala-Das Mitsingding-Abend, den wir beide als beflügelnd erlebt haben. Vor allem auch das eingespielte Publikum, das wie ein Mensch aufstand, als alles losging, war beeindruckend.

Doch eines war uns danach auch klar: Auch wenn der perfekt vorbereitete Abend uns beeindruckt hatte, wir wollten keine Vorgaben beim Programm machen, nur das erste und das letzte Lied sind bei unserem Mitsingding traditionell festgelegt. So singen wir von der ersten Veranstaltung an was die Liederbücher hergeben und was sich Jens als Begleitung zutraut. Und das ist eine Menge.

Jens erinnerte sich: „Vronis und meine letzte Probe am Mittwoch war oben im DG am runden Tisch. Das war atmosphärisch ganz schön, wie die Noten da so ausgebreitet lagen und hat mich auf das Stichwort Singen am Küchentisch oder Küchen- oder Wohnzimmerkonzert gebracht und auf die Idee zB. einen runden Tisch (mit Kerze oder Lichterkette) mit Liederbüchern darauf in die Mitte zu Stellen in denen jeder Blättern kann und auf dem z.B. auch noch ein paar Shaker oder Kämme liegen.

Dann könnte man mittels eines Projektors (der so etwas eben kann…) direkt aus den Büchern an die Wand projizieren… technische Umsetzung noch nicht bis zum Ende durchdacht, aber fänd ich fast noch schöner als mit Laptop.

Dann bin ich noch über so einen alten Folksong gestolpert, „How can i keep from singing“, was könnte mich vom Singen abhalten, den ich mir für den Einstieg von uns gemeinsam gesungen vorstellen könnte.“

Polylux oder Overhead-Projektor! Wer hat denn sowas noch? Gefunden hatten wir mal einen, aber der war so laut, das haben wir gleich wieder seinlassen und sind zu unserem eigenen Konstrukt zurückgekommen.

Und so kam es zur ersten Einladung:
Es gibt ein Leben zwischen Karaoke und Chor
Jens Klein-Bösing singt mit und für uns!
13.1.17 | 19 Uhr | RegenbogenCafé

„How can I keep from singing?“
– „Was könnte mich vom Singen abhalten?“

Von diesem Lied ausgehend singen wir uns durch ein paar Kanons und Klassiker, bevor wir dann ganz offen und auf Zuruf singen, was in den vorhandenen Liederbüchern zu finden ist und schauen, was passiert.

Jeder kann singen – keine Angst vor falschen Tönen!!!

Eintritt frei – Spenden willkommen.

Auswertung des ersten Abends:

lieber jens,
ein paar bilder von elisabeth und noch ein paar sehr verwackelte, die ich aber nicht weglöschen wollte, findest du hier.
ich hab nur grob aussortiert, weil auch die unscharfen bilder was von dem spirit des abends transportieren. das war ein echtes geschenk!
und die mischung war doch prima. elisabeth, die einfach spaß am singen hatte, moni, die sich seit tagen drauf freute, martin, der in seinem sabbatjahr ganz viel musik machen will und dann noch die vielen leute, die wir beide gar nicht kannten. das war schon was besonderes.
vielen, vielen lieben dank, du hast das großartig gemacht. deine sicherheit mit der musik hat uns allen den spaß erst richtig ermöglicht.
liebe grüße
christine

Nach acht Jahren können wir bestimmte Evergreens in unserem Programm feststellen. Manches Lied gehört zu bestimmten Stammgäst:innen. Manche Lieder werden immer neu aufgerufen, obwohl wir längst wissen, dass wir jenseits des Refrains aus der Kurve fliegen.

Leaving on the jetplane | I will survive | What s up | Junimond | Hit the Road Jack

Wir merken der Auswahl an, dass das Durchschnittsalter etwas höher liegt. Doch das ist nicht immer so. Je nachdem, wie wir im turbulenten Berlinleben so auffallen, kommt auch mal ein ganzer Schwung junger Menschen, die sich begeistert die Texte aus dem Netz holen, weil vor der Leinwand einfach kein Platz mehr ist.

Wieso machen wir das eigentlich? Singen bringt Leute zusammen. So ein Abend macht zufrieden und froh. Stellt mensch dem Internet die Frage, dann kommt eine Fülle von positiven Auswirkungen des gemeinsamen Singens. Von der „Eisbrecherwirkung“ ist die Rede, Teilnehmer:innen fühlen sich schneller miteinander verbunden. Glückshormone werden im Körper auf den Weg geschickt. Können wir alles bestätigen 🙂

Deshalb gibt es auch landauf, landab viele Gelegenheiten, das gemeinsame Singen zu erleben.

https://rudelsingen.de/

https://ufafabrik.de/veranstaltung/37430/schalala-das-mitsingding

https://singalong.de/

Was auch cool aussieht: ViertelTöne, gesehen in Köln-Ehrenfeld.

https://www.allerweltshaus.de/veranstaltungen/vierteltoene:-mitsingkonzerte-von-und-fuer-nachbar*innen-in-vielen-sprachen

Und zu guter Letzt noch ein Hinweis darauf, weshalb es ein weiteres Lieblingslied für uns gibt:

https://regenbogenfabrik40.blog/2021/03/13/148/

Auf weitere 30 Mal?! Ich finde schon! So lange Jens es mit uns aushält. Vielen Dank für diese vielen guten Erlebnisse! Margaux wird uns da zustimmen:

https://regenbogenfabrik40.blog/2021/05/09/regenbogenfabrik-blog-margaux-blache/

Text und Fotos: chz