Geburtstagskind des Tages – Citrone

Citrone, aber mit C. Das ist wichtig. Bewohnerin des Seitenflügels, der wichtigen Seitenenklave der Regenbogenfabrik. Eigentlich haben wir uns wie so oft vorgenommen zu fragen, warum „Citrone“ (und warum unbedingt mit C)? Das hinter dem Citrone noch ein Müller kommt, wissen wir jetzt immerhin, der Rest bleibt einfach gelebtes Zusammensein, ohne alles zu hinterfragen. Aber Hinterfragen ist in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort: „Wo kommst Du eigentlich her, Citrone?“
Sie antwortet „Glauchau“, wir verstehen „Klaurau“ und schauen beim Buchstabieren fragend vom Papier auf. „Wie, mit G? und mit ch?“ Polyglott sind wir hier. Glauchau ist in Sachsen, da braucht es manchmal fast einen Dolmetscher im Gespräch. Aber wir haben ja Zeit und zum Glück immer Geduld miteinander. Da fällt auch der sprachliche Groschen irgendwann. Und gemeinsames Lachen ist ohnehin quasi Esperanto.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Seit 2005 wohne ich im Seitenflügel. Gefühlt bin ich aber schon viel länger hier, weil ich schon Jahre davor immer im alten Café war.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Unser Freizeit-Hofbräuhaus im Sommergarten vor dem Seitenflügel.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Ein Dorf, so grün und ruhig wie auf dem Land.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Lachs mit Reis.

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Dass alles wie vor Corona wird und das Leben besser weitergeht. Probleme gibt es überall, aber ich wünsche der Fabrik Freundschaft, Zusammenhalt und Freude.

Geburtstagskind des Tages – Lars

Lars ist seit vielen Jahren Teil der Regenbogenfabrik und hat in über 10 Jahren viele Gruppen und Bereiche mitgestaltet. Im Interview erzählte er uns, dass er sich besonders gern daran erinnert, dass er hier Leute zum Lachen bringen kann: Im Café antwortete er auf die Frage, ob es auch ein Kehrblech hier gebe, das Café wäre nicht das Bauhaus. Soweit so richtig, aber so trocken und wahrheitsgemäß vorgetragen, löste er freudig schallendes Gelächter aus. (Ob die fragende Dame am Ende zu ihrem Kehrblech kam und wozu sie es eigentlich brauchte, ist derweil nicht übermittelt.)

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Erst habe ich ab 2010 für ein Jahr nur im Kino mitgearbeitet. Danach war ich bis 2020 zusätzlich im Café-Team und jetzt mache ich hier wieder nur noch Kino und Kultur.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Am Liebsten mache ich einen kleinen Rundgang einmal über den Hof.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Fairness

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Salate in allen Varianten.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

In den Köpfen der Regenbogenleute ist alles möglich. Es ist immer Bewegung drin und der Ort hat Raum und Rahmen dafür. Ich wünsche der Regenbogenfabrik, dass das so bleibt.

Geburtstagskind des Tages – Marian

Wieder ein verspäteter aber herzlicher Geburtstagsgruß! Dieses Mal an Marian.

Er verzückt uns seit gut einem Jahr mit neuen Kreationen in der Kantine, konnte aber wegen der Corona-Schließung des Mittagstischs bisher nur kurz unsere hungrigen Bäuche füllen. Die Kita-Kinder Kreuzbergs, die von der Küche beliefert werden, wissen es aber gewiss zu schätzen und finden sein Essen dufte.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Seit 9. März 2020

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Kantine, mit Ausblick nach draußen

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Dufte

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Kafta mit gegrilltem Gemüse

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Ein ewig währendes Lächeln.

Geburtstagskind des Tages – Tobias

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Wir wohnen seit Ende Januar 2017 im Haus hinterm dem Regenbogen. Als wir eingezogen sind, waren wir zu dritt; Nummer vier war aber schon im Gepäck
😉

Ich schätze die Fabrik als einem Ort, mit dem wir eng verbunden sind und hoffe, demnächst hier mein erstes Konzert mit organisieren zu können.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Ich liebe die Bühne und das Kino (schon seit ’99, wo ich es cool fand, mit 19 im Programmkino rauchen zu können.)

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Subkultur

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Cheeseburger mit Pommes im Wochenbett.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Dass sie sich treu bleibt.
Kollektives Arbeiten weiter lebt, sich aber auch nicht komplett Veränderung gegenüber verschließt, offen ist für Neue (s) und kämpferisch bleibt!