Geburtstagskind des Tages – Liri

Ein nachträglicher, aber mindestens genauso herzlicher Geburtstagsgruß für Liri aus der Fahrradwerkstatt!

Er ist einer von zwei jungen Menschen, die ihr freiwilliges ökologisches Jahr in der Fahrradwerkstatt machen. Eine schöne Tradition, die wir jetzt schon seit vielen Jahren pflegen.

Sein Jahr verläuft so anders, wie es im September schon begann: „coronakonform“: Nach seinem Quarantäne-Start gab es für ihn keine Selbsthilfe-Werkstatt, sondern Aufträge schrauben und die Kund:innen nur mit Maske kennenlernen und nicht beim Schrauben zur Hand gehen dürfen.
Wohl fühlt er sich trotzdem mit seiner Mitfreiwilligen und den Kolleg:innen bei uns. Und wir sind froh, dass beide die Herausforderung angenommen haben.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Seit September 2020 bin ich in der Fahrradwerkstatt. Allerdings habe ich mein ökologisches Jahr erstmal mit einer Corona-Quarantäne begonnen.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Die Rampe vor der Fahrradwerkstatt.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Bunt. Im positiven Sinne für Vielfalt.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Eigentlich der Wildlachs, den es oft freitags gab. Jetzt gibt es nur noch das Kita-Essen für uns, das schmeckt aber auch gut, z.B. die Spinat-Lasgane.

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Nochmal 40 Jahre, oder besser gleich 100.

Geburtstagskind des Tages – Nobse

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Wohnen tu ich seit Mai 1987 hier, polizeilich auch angemeldet. Also ich wohn hier und alles ist mir total ans Herz gewachsen. Ick bin hier Inventar. In der Fahrradwerkstatt hab ick auch viel mitgemacht. Fußball mit Achim, Aloys, Micha, Arno, Klaus, Flocki, Helmut, Holli, Blase und meine Wenigkeit.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Mein Lieblingsort in diesem Terrain ist eigentlich das Dach, da haste deine Ruhe und Übersicht. Aber auch draußen im Hof der Mandelbaum. Die Fahrradwerkstatt liegt mir auch am Herzen.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Ich bin mit ihr verheiratet!

4. Was ist dein Lieblingsessen in der Kantine?

Magali mit Couscous von Mahmoud

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Weitere 40 Jahre soll sie bestehen. So Orte in einer Großstadt müssen erhalten bleiben! Das ist ein Stück Berlin.

Geburtstagskind des Tages – Paul

Paul ist Teil des Kantinenteams und sich bei der Angabe seiner Verweildauer im Projekt wie so viele nicht sicher. Wir nehmen das mal als gutes Zeichen, für ein kurzweilig langwährendes Zugehörigkeitsgefühl, gemischt mit, „Kinder, wie die Zeit vergeht“ und freuen uns, dass er Teil unseres „Sammelsuriums“ ist.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Das dürften 7 oder 8 Jahre sein, die ich jetzt hier in der Kantine bin.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Das Podest im Garten.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Sammelsurium.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Käsespätzle 🙂

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Eine rosige Zukunft.

Geburtstagskind des Monats – Die Schokofabrik

Im Mai 1981 besetzte eine Gruppe mutiger Frauen* die ehemalige
„Schokoladenfabrik Greiser und Dobritz“, die nach acht Jahren Leerstand
zum Taubenschlag geworden war. Bereits im Jahr zuvor entwickelten sie
aus der autonomen Frauen*bewegung heraus die Idee eines
Frauenstadtteilzentrums in Kreuzberg und begutachteten die vielen
leerstehenden Gebäude auf der Suche nach einem dafür geeigneten Haus. Es
sollte ein Ort nur für Frauen* und Mädchen* geschaffen werden, in dem
sie sich gegenseitig unterstützen und fördern können und die Möglichkeit
bekommen, in einem gleichberechtigten und konkurrenzfreien Raum ihre
Fähigkeiten und Fertigkeiten auszuprobieren und zu erweitern. 

Heute ist das Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V. Berlins größtes
Frauenzentrum mit dem Ziel der Förderung und Stärkung von Frauen*,
Lesben und Mädchen. Die Schoko ist ein Ort für Kontakte und
Kommunikation unter Frauen*. Besucherinnen* jeden Alters,
unterschiedlicher Befähigungen, jeglicher Herkunft oder sexuellen
Orientierung sind in der Schoko willkommen. Wir bieten unseren
Besucher*innen ein ausgiebiges Programm an Beratung, Bildung, Sport,
Kultur und Handwerk an. Darunter fallen auch regelmäßige feministische
Veranstaltungen mit Redner*innen, Filmabende und Diskussionsrunden.