Geburtstagskind des Tages – Chris

Alles was mich je an die Regenbogenfabrik gebunden hat sind die Menschen, die vielen schönen Menschen, die in der Fabrik einen Ort gefunden haben, zusammen zu leben, zu arbeiten, zu lachen, zu lieben.
Viele sind leider viel zu früh von uns gegangen, andere haben einen anderen Lebensmittelpunkt gefunden, neue sind dazu gekommen.

Es geht weiter und bleibt spannend. Wir müssen uns verjüngern, denn wir sind endlich und zum Glück gibt es junge Menschen, die auch Feuer fangen und hoffentlich weiter machen.

Ich wünsche der Fabrik von ganzem Herzen, dass sie noch lange weiterlebt, die alten Ideale und Konzepte von den am Anfang dabei gewesenen Menschen nicht komplett über den Haufen geworfen werden und dass es weiterhin menschlich bleibt und wir es schaffen, den äußeren Zwängen zu trotzen.  

Wir haben eine super Zeit gehabt; ich war vor 24 Jahren von Ort und Menschen verzaubert und bin dankbar und froh darüber.

Liebe Grüße Chris 

Wohnkonzerne vergesellschaften!

Für ein Ja im Volksentscheid am 26. September

Veranstaltung mit Musik,
Di. 07.09.2021 | 18 – 20:30 Uhr

Verdi-Haus – Raum Aida, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Es gab einmal eine Zeit, die mit dem Ziel der Vergesellschaftung von Konzernen große Hoffnungen verband, so weitgehend und allgemein tragfähig, dass sie in der damaligen Weimarer Verfassung (1919) niedergeschrieben wurde. Nicht zufällig im Anschluss an den Ersten Weltkrieg, so dass diese Forderung nach dem Zweiten Weltkrieg ins Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Mai 1949) übernommen wurde.

Damit war mehr gemeint, als Enteignungen von Privatgrundstücken für den Bau von Autobahnen vorzunehmen: Es ging um die Vergesellschaftung des großen Kapitals, allen voran der Schwerindustrie, die eine große Verantwortung für diese Kriege hatte.

Gegenwärtig lebt die Forderung nach Vergesellschaftung vor allem wieder auf, wenn es um die Daseinsvorsorge geht, die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse, von denen das Recht auf bezahlbares Wohnen (neben Gesundheit, kommunale Versorgung mit Energie und Wasser) ein zentrales Moment darstellt …

Referentinnen und Referenten:

Jonas Becker, Stand der Kampagne „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“
Frank Wolf, Landesbezirksleiter ver.di
Sabine Kördel, Ortsvorstand IG Metall Berlin
Dietmar Lange, Historiker „Zur Geschichte des Artikel 15 Grundgesetz“

Musik:
The Incredible Herrengedeck

Moderation:
Marianne Dallmer und Manfred Birkhahn

Die Veranstaltung wird gefilmt von: Grischa Dallmer und Matthias Coers

Wer an an der Veranstaltung teilnehmen will, muss geimpft, getestet oder genesen sein und eine Maske tragen.

2015 | Transition Market in der Regenbogenfabrik

2015 war der 6. September ein Sonntag. Die Nachbar:innen waren eingeladen, mit allen Sinnen alternative Wirtschafts- und Lebensweisen zu entdecken.
Die Leute von fairbindung e.V. sorgten dafür, dass sich die Regenbogenfabrik in einen bunten Marktplatz der Visionen von einer gerechteren, nachhaltigen und solidarischen Welt verwandelte. Und dies war das Programm:

15-17 Uhr – Lernen, Lachen, selber machen:
Workshops für Erwachsene mit Upcycling-Künstlerin Elisa Garrote Gasch (Kunst-Stoffe Repair Café), Die Boden Schafft und TransforMap., Kreatives Kinderprogramm mit dem Kulturlabor trial & error.

18-19 Uhr – Probieren, informieren und genießen:
Auf dem Marktplatz im Regenbogenhof erwarten Euch alternative Projekte aus Kreuzberg und Neukölln mit Infoständen und Mitmach-Aktionen.
Dazu gibts Kaffee und Kuchen, Quartiermeister Bier und faire Limo, Leckeres aus der Regenbogenkantine und vom Grill. Live-Musik mit Quarteto Enchantamento.

18-19 Uhr – Staunen und Anstecken lassen:
Der Dokumentarfilm „Voices of Transition“ und die Transition Town Bewegung. Filmischer Vortrag mit den Machern des Films

Die Leute von Fairbindung kommen auch heut noch oft mit kleinen Gruppen zur Fabrik. Sie sind dann unterwegs als Transition Tour. Auf ihrer Homepage heißt es: „Mit Transition Tours Berlin triffst du auf einer Fahrradtour oder einem Kiezspaziergang Menschen, die Utopie zum Alltag machen und kannst dich von ihnen anstecken lassen. Sie geben dir Einblicke in ihre Projekte.“

Das Kollektiv FairBindung setzt sich seit 2008 für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Welt ein. Sie verstehen ihre Arbeit als Beitrag zu einer sozial-ökologischen Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft.

Sie schreiben: Da es für unsere Struktur keine Rechtsform gibt, sind wir seit 2009 rechtlich ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Nach innen organisieren wir uns basisdemokratisch als Kollektiv. Das bedeutet für uns, dass wir alle Entscheidungen und Verantwortungen gemeinschaftlich tragen.

Unter dem Leitbild „Wandel Leben Lernen“ gestaltet FairBindung e.V. Bildungs- und Mitmachangebote zu den Themen zukunftsfähiges Wirtschaften, Postwachstumsgesellschaft und globales Lernen. Bei dem Import und Vertrieb von Bio-Kaffee aus Guatemala arbeitet FairBindung nach den Grundsätzen des solidarischen Wirtschaftens. Die eigenen kollektiv-solidarischen Vereinsstrukturen sowie Kooperationen und Aktionen sind ein Lernfeld und Praxisbeispiel für alternative Formen der Zusammenarbeit. Dabei stehen die Bildungsarbeit und die Praxis nachhaltigen Wirtschaftens in engem Zusammenhang und inspirieren sich gegenseitig.

Weiterlesen: https://www.fairbindung.org/