Denkmale in unserer Nachbarschaft – Fontane-Apotheke im Diakonissenkrankenhaus Bethanien

Das ist vielleicht nicht so bekannt: Theodor Fontane, den viele von seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ kennen (so auch zu lesen in jeder dritten Speisekarte rund um Berlin), war nicht immer im schreibenden Gewerbe. Sein erster Beruf war Apotheker – und das ist wiederum nicht so überraschend, stammte er doch aus einer Apotheke in Neuruppin. Seinen Beruf übte Fontane unter anderem am ehemaligen Diakonissenkrankenhaus Bethanien am Mariannenplatz aus.

Es ist die einzige der Apotheken, in der Fontane Arzneien mischte, die heute noch steht. Denn das 1847 fertiggestellte Bethanien hat in dieser im Zweiten Weltkrieg wenig zerstörten Gegend Kreuzbergs bis heute überdauert.

Und kann deshalb auch immer wieder im Rahmen des Tags des offenen Denkmals besichtigt werden.

https://www.fhxb-museum.de/news-detail/vortraege-in-der-fontane-apotheke-am-tag-des-offenen-denkmals

Und hier gibt’s noch mehr von Fontane zu hören:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/theodor-fontane-als-apotheker-ich-war-nun-also-in-bethanien-100.html

chz

Foto vom Bethanien: Christine Ziegler