Geburtstagskind des Tages – Enno

Wieder mal ein nachträglicher, aber umso herzlicher und lustiger Geburtstagsgruß, mit dem wir einen unserer Regenbögler vorstellen möchten.

Enno ist am 1. Oktober 3 geworden. Ja, 3, nicht drei Jahre. Darauf legt er wert, der Nachwuchs-Baumeister aus unserer Kita.
Und auch sonst hat er unsere Fragen mit Vehemenz und ganz besonderem Nachdruck beantwortet. Mit viel Freude interviewt hat ihn seine Mama Mimi, die wir am 3. August vorgestellt haben.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Seit der Geburt.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Bei den Rutschen im Sandkasten.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

? (aber immerhin nicht Kacke, s.u., allerdings auch kein Betonmischer, s. ebenfalls unten)

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Nudeln mit Kacke.

5. Was wünscht Du der Fabrik zum Geburtstag?

Einen Betonmischer.

Kiezführungen

Im Begleitprogramm zur Interventions-Ausstellung „Dann machen wir’s halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“

Sonnabend, 16.10.2021 und Sonntag, 17.10.2021

Sonntag, 24.10.2021

Sonnabend, 30.10.2021, jeweils ab 14 Uhr

Wir werden gemeinsam durch den Kiez laufen und Kinderbauernhof, Heilehaus, Schoko- und Regenbogenfabrik aufsuchen, aber auch auf dem noch viel Interessantes aus der „Hausbesetzer:innenzeit“, die ja die „Gründerzeit der Projekte“ war, erfahren: u.a. Was war das „Kulturzentrum 36“ oder der „Bauhof“?
Start jeweils um 14:00 Uhr, Adalbertstr. / Bethaniendamm,
Teilnahme kostenfrei!
Anmeldungen unbedingt erforderlich unter: info@regenbogenfabrik.de

Die Kiezführungen finden in Kooperation mit dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum statt und sind gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg.

Damals und Heute

2021 | Chemieschuppen schon lang nicht mehr da

Ok, ich kann mir vorstellen, dass mir niemand glauben wird. Das soll der gleiche Ort sein? Die Bäume lassen nichts von den Häusern im Hintergrund erkennen. Links sind noch Tür und Fenster des Seitenflügels erkennbar, heute apricotfarben, damals braungrau. Die anderen beiden Seitenflügel haben uns sowieso nur die Giebelwand gezeigt, heute gut gedämmt und verputzt. Und ein wenig gibt das aktuelle Bild auch den Blick auf die Wandgestaltung frei. Schaukel, Tischtennisplatte, dazu der Hügel mit der Bühne, an all das war 1981 noch nicht gedacht, vielleicht geträumt.

Hier noch ein paar Einsichten in das Jahr 1981 und später:

2016 Fahrräder statt Gift im Schuppen

Eviction Date

Wir kämpfen in verschiedener Weise, doch es ist immer wieder um das Gleiche.

Ein gutes Dach über dem Leben für alle!

Die Interessen der Bank können nicht die Interessen der Wohnenden sein.

Setze da einfach auch Anleger:in, Spekulant:in oder Shareholder ein.

Wer Briefkästen braucht, um sein Geschäft zu organisieren, dem ist nicht zu vertrauen.

Die Herren machen das selber, dass der arme Mann ihnen Feyndt wird., dass wusste schon Thomas Müntzer und das ist lange her.

Solidarität für alle, die sich dagegenstemmen!

Die Köpi ist ein selbstverwaltetes, unabhängiges und unkommerzielles Wohn- und Kulturprojekt, das durch unbezahlte Arbeit aller existiert. Sie erhalten auch keinerlei finanzielle Förderungen.

Alle, die dort etwas machen, tun dies aus Idealismus – auch um einen Ort zu haben, der von gegenseitigem Respekt lebt.

https://koepi137.net/press-illegal-eviction.html

Auch die Tierwelt ist wütend, dass ein weiterer solidarischer Ort und Wohnraum von vielen Menschen zerstört werden soll.
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