Bilderrätsel eins

 

Soviel sei schon verraten: Das Bild zeigt eine Geschichte aus 2019

Und sie geschah hier im Kiez

So manches Detail sehen wir jeden Tag und nehmen es doch nicht wahr. Manch kleines Ding wirkt unscheinbar und kann doch eine große Geschichte erzählen. Wir haben uns auf Entdeckungsstreifzüge im Kiez und unterm Regenbogen gemacht und rücken diese kleine Dinge ins Rampenlicht. Rätselt mit, was wir gefunden haben und entdeckt mit uns die Geschichte(n) dahinter.

Und so funktionierts: Gelegentlich kommt so ein kleines Bild daher, das vielleicht nicht viel sagt. Erst am Tag danach kommt dann die Auflösung.

Für heute erst mal frohe Feiertage!

 

Finde einen Regenbogen Tag

Aus der Liste der kuriosen Feiertage scheint dieser wie für uns gemacht. Wir fragen uns schon, wer solche Tage ausruft und befragen das Internet:

https://www.kuriose-feiertage.de/finde-einen-regenbogen-tag/

Dieser Tag erscheint uns auch der richtige, um die neueste These zu veröffentlichen, wie die Regenbogenfabrik zu ihrem Namen gekommen ist..

Thorsten schrieb uns:

Herzliche Grüße zum Geburtstag!

Der Name „Regenbogenfabrik“ stammt ursprünglich von den bunten chemischen Salzen, die lose in Tüten und Gläser schon teilweise aus den Regalen heruntergefallen und sich auf dem Boden verteilt hatten.

Bei der Entsorgung sollten wir darauf achten, sie nicht auf einen Haufen zusammenzufegen, da sie sonst miteinander reagieren würden. Es wurden also einzelne voneinander getrennte Häufchen gefegt.

Dabei entstand im heutigen Kinoraum ein großer Regenbogen aus bunten Salzen.

Gruß Thorsten

Von der Feuerwache zur Regenbogenfabrik

Die Regenbogenfabrik wurde am 14. März 1981 besetzt.

In das Geburtstagsjahr starteten wir mit einem Vortrag zur Vorgeschichte.

Am Sonntag, den 14. März haben wir das live gesendet aus dem RegenbogenCafé.

Andy zeigte im Vortrag den langen Weg/Kampf um ein Kulturzentrum im Kiez und erklärte dabei unter anderem, welcher geschichtliche Zusammenhang zwischen der UFA-Fabrik, dem Mehringhof und der Regenbogenfabrik besteht.

Wir freuen uns sehr, dieses Ereignis – jetzt nochmal neu geschnitten – gemeinsam mit Euch virtuell zu begehen.

Bericht von der Besetzung der Regenbogenfabrik

Der Südost Express berichtete in seiner Ausgabe vom April 1981:

Instandbesetzung in der Lausitzer Straße

In einer Blitzaktion besetzten eine Gruppe Gewerkschafter, eine Gruppe alleinstehender Frauen mit Kindern sowie einige Mitarbeiter und Freunde der Bürgerinitiative SO die leeren Wohnungen in der Lausitzer Straße 22a und 23 und die Fabrikgebäude in der Lausitzer 22. Unterstützt wurden sie von der Bürgerinitiative SO 36, dem Stadtteilzentrum Lausitzer Straße, Wohnen und Leben e.V. und durch viele Zusprüche von Nachbarn, der Ölberg-Gemeinde und anderen mit der Sanierung offiziell Betrauten in SO 36.