Der 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe hat die landesrechtliche Mietpreisbegrenzung in Berlin für unzulässig erklärt. Das Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn rief deshalb zur Lärmdemo auf.
Autor: regenbogenfabrik40
Eine neue Bluse
Erst wenige Monate wohnte ich im Hinterhaus der Regenbogenfabrik, als das Hoffest der Regenbogenfabrik stattfand, u.a. mit dem Trödelstand. Johanna war nicht nur meine (für mich neue) Mitbewohnerin, sondern ist auch eine zentrale Kraft, den Trödel vorzubereiten, zu verkaufen und danach wieder alles abzubauen. Ich schlenderte also über mein erstes Mal Hoffest, freute mich über die live Musik und das bunte Leben mit den Ständen und Aktivitäten.
Und dann die große Auswahl an Klamotten beim Trödel! Eine gute Gelegenheit, mir was Neues zum Anziehen zu besorgen, ohne dass es neu produziert werden muss. Eine sommerliche, türkise Bluse zog mich an. Eine Farbe, die ich bis dahin nie trug. Und auch so was dünnes, leicht durchsichtiges. OK, ein Hemdchen drunter lassen und anprobieren. Fühlte sich gut an, aber ungewohnt. Also fragte ich Johanna, was sie dazu meint. Sie sagte, es stünde mir prima. Ich wollte das nicht so recht glauben, und gab zurück, „Das sagst du doch nur, um es zu verkaufen“. „Nee“ meinte sie, „schließlich wohnen wir zusammen, da sehe ich das dann ja öfter…“ 😉
Leider ist das zauberhafte Stück, das ich echt gerne trage, inzwischen morsch am Rücken. Es liegt noch auf einem Stapel für eine Schneiderin, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Vielleicht kreiert sie noch etwas Neues aus den intakten Ärmeln?
Um all die Spenden für den Trödel zum Verkauf herzurichten, braucht es immer einige helfende Hände. Ich habe gerne mitgemacht.“ (Andrea)
Wenn die Hoffnung stirbt, gehts trotzdem weiter
Andy trifft Jean
Regenbogenfabrik Café-Gespräch
Ihr findet hier die Aufzeichnung des ersten Café-Gesprächs vom Sonntag, dem 28.03.21 im RegenbogenCafé
Ein Gespräch über Fakes, Subversion und Ironie im politischen Kampf für bessere Verhältnisse für alle Menschen. Und über Jean’s Buch „Wenn die Hoffnung stirbt, geht’s trotzdem weiter – Geschichten aus dem subversiven Widerstand„, gerade erschienen im S. Fischer Verlag.
Jean Peters, Jahrgang 1984, ist Journalist*in, Aktionskünstler*n und Mitbegründer*in des medientaktischen Kollektivs Peng!, mit dem er regelmäßig Unternehmen unterwandert, auf mehreren Kunst-Biennalen ausstellt und das mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde. Jean Peters lebt in Berlin.
Andy Wolff, „ü60“, ist Fotograf*in, war Aktivist*in in verschiedenen Politikfeldern und ist seit langem Kollektivist*in in der Regenbogenfabrik.
Er beschäftigt sich gerne mit der Vergangenheit und der Gegenwart politischer Kämpfe um Selbstbestimmung. Darüber hinaus sieht und zieht er gerne Zusammenhänge zwischen damals und heute. Mit Jean begann die Regenbogenfabrik die Café-Gespräche, die – in einer hoffentlich langen Reihe – spannende und für uns relevante Veröffentlichungen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart den Zuhör*innen und -schauer*innen nahe bringen möchten.
Erst mal nur online, aber bald …
Die Zeiten werden sich ändern!
Hier gehts zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=AVpul-tPH5k
Geburtstagskind des Tages – Rafael
Kurz vor meinem fünften Geburtstag zog ich in der Nähe der Regenbogenfabrik ein, mein erster Eindruck war nicht gerade sehr begeisternd. Aber nach fünfzehn Jahren ist die Regenbogenfabrik fester und wichtiger Bestandteil meiner Kindheit geworden. Es finden dort nette Veranstaltungen statt und von den Basaren bleibt mir vor allem der Winterbasar im Gedächtnis. Eines der wichtigsten Gebäude der Regenbogenfabrik ist ohne Zweifel das Kino, es hat mich als erstes in die Regenbogenfabrik gelockt später auch die Fahrrad Werkstatt als ich mit sechs mein Fahrrad bekam. Mit den Jahren gewannen auch andre Gebäude der Regenbogenfabrik für mich an Bedeutung wie die Holzwerkstatt, dort habe ich ein paar Sachen gebaut z.B. ein Holzschiff. Mit der Zeit ich aß auch hin und wieder in der Kantine.
Zusammengefasst, in der Regenbogenfabrik finden schöne Veranstaltungen statt aber sie hat mich auch in all den Jahren mit ganz alltäglichen Dingen schön versorgt.





