Der Stoff, aus dem wir sind – reloaded

– Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen

Buchvorstellung: Fabian Scheidler im Gespräch mit Ute Scheub

Aufzeichnung

Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter im Hof der Regenbogenfabrik statt.
Willkommen getestet, geimpft, genesen!
Parallel ist auch die online-Teilnahme möglich. Wenn es regnet oder die Prognose danach aussieht, findet die Veranstaltung nur online statt.
Schaut bitte tagesaktuell auf unsere Webseite http://www.regenbogenfabrik.de oder Twitter: @rbf_xberg, ob Ihr Euch auf den Weg macht oder vor dem Computer zu Hause bleibt.

Ökologische Krise und Klimachaos bedrohen die Zukunft der Menschheit.
Eine der Ursachen dafür ist ein technokratisches Weltbild, das die Natur zu einer beherrschbaren Ressource in der Hand des Menschen degradiert.

Fabian Scheidler zeigt in einer faszinierenden Reise durch die Geschichte der Wissenschaften, dass diese Auffassung der Natur ein tödlicher Irrtum ist.

Mit einem überraschenden neuen Blick auf das Leben, die Wissenschaft und uns selbst eröffnet dieses Buch Perspektiven für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel.

Fabian Scheidler studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper.
2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV, das u. a. von Noam Chomsky unterstützt wird und regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vortragsreisen zu Globalisierungsthemen im In- und Ausland.
Veröffentlichungen u.a. in den Blättern für deutsche und internationale Politik, Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009), Programmkoordinator des Attac-Bankentribunals an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010).

Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater.
2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wählte es zu den „TOP 10 der Zukunftsliteratur“. 2017 folgte „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“, das über mehrere Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste Wirtschaft rangierte.
2019 veröffentlichte Fabian Scheidler den Foto-und Essayband „Die volle und die eere Welt“ sowie, als Herausgeber, „Der Kampf um globale Gerechtigkeit“.

Ute Scheub ist als Journalistin und Autorin für den Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche Zeitung und Der Freitag tätig.[5] Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der taz und war dort Redakteurin im Ökologieressort, dann in der Nachrichtenredaktion. Später arbeitete sie in den Lokalredaktionen Hamburg und Berlin, zuletzt war sie dort Frauenredakteurin. Seit 1997 arbeitet Ute Scheub wieder als freie Journalistin und Publizistin.

Bettwäsche im Wind

(Der kleine Film ist leider nicht mehr zugänglich. Wir arbeiten dran und bitten um Entschuldigung.)

Gästewechsel im Hostel, das ist Großwaschtag für die Kolleginnen in der Rezeption. Bei schönem Wetter füllt sich dann der Hof mit der regenbogenbunten Bettwäsche. Ist das nicht ein schöner, fast schon meditativer Sommergruß, den Serife da eingefangen hat?

Der umweltfreundliche Wäschetrockner spart auch Strom und bewahrt das Abwasser vor dem Wäscheabrieb. Und für uns alle wird sichtbar dass die Kolleginnen wieder eine harte Arbeitsschicht hatten.

Sieben Witwen

Aus aktuellem Anlass – dem Ende des deutschen Bundeswehreinsatzes in Afghanistan – zeigen wir den Spielfilm Sieben Witwen.

SIEBEN WITWEN  ist ein Antikriegsfilm – basierend u. a. auf Erzählungen von Witwen der ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten des Attentats in Kabul im Juni 2003. Dieser Film ist eine so genannte No Budget Produktion, die von einer Crew von 20 Schauspielern, Technikern und Helfern in unentgeltlicher Arbeit auf die Beine gestellt wurde. Inhalt: Lea, schwanger mit ihrem zweiten Kind, lebt mit ihrer Schwiegermutter Evelyn in einer Eigentumswohnung in Berlin, die sie zusammen mit ihrem Mann Robert vor kurzem gekauft hat. Robert ist Bundeswehrsoldat und im Rahmen der ISAF in Afghanistan eingesetzt. Bei einem Attentat in Kabul kommt er ums Leben. Lea beginnt zu recherchieren und Informationen über den Afghanistaneinsatz zu sammeln, denn Sie glaubt ihren Mann in den Tod getrieben zu haben, da sie ihn zu diesem lukrativen Job überredet hatte. Sie will an den Ort, wo das Attentat passiert ist. Ihre Schwiegermutter, die bei ihr lebt, versucht sie von der Reise abzuhalten. Doch Lea erreicht schließlich, dass die Bundeswehr einen Flug nach Afghanistan organisiert für die sieben Witwen der Opfer des Attentats.

Ein Film von Finn Herzog und Christa Weber

Der Film ist zur Zeit leider nicht zugänglich, wir bitten um Entschuldigung.

Kultur braucht Moos:
Regenbogenfabrik-Spendenkonto
GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 96 4306 0967 1101 7086 00
BIC: GENODEM1GLS

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Auflösung Bilderrätsel fünf

13 Uhr! Der Magen ist konditoniert und erinnert grummelnd an die Mittagspause. Also nix wie hin zur RegenbogenKantine. Heute das Fleischgericht oder doch lieber klimafreundlich vegetarisch schwelgen?
Beides ist lecker, was immer Montag bis Freitag vom Team gekocht wird. Das Team kocht gerne für euch! Dabei legen sie Wert auf eine täglich frische Zubereitung der Zutaten unserer internationalen Speisen.
-zur Zeit kann leider der Mittagstisch nicht angeboten werden-

Die Kantine kam ins Fabrikleben im Jahre 2000. Lecker versorgt werden nicht nur Kolleg*innen und Nachbar*innen. Vier Kitas versorgen die Köch*innen inzwischen; das ist ein intensiver Arbeitstag!

Noch ein Wort zu dem bunten Schriftzug:
Ähnlich wie die Rutsche auf dem Spielplatz ist dieser eine Reminiszenz an die Filmaufnahmen zu „Der ewige Gärtner“. Dies ist ein britisch-deutscher Thriller des brasilianischen Regisseurs Fernando Meirelles aus dem Jahr 2005. Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von John le Carré.

Zwischen Kenia, London und Bielefeld hat Carré seine verwirrenden Handlungsstränge ausgelegt. Im Film wurde aus Bielefeld Berlin und unsere Kantine eine Kita, aus der die Aktivistin gegen die Pharmaindustrie ihr Kind abholt.

Für einen perfekten Filmdreh wird eine Location schon mal auf den Kopf gestellt. Es wird aber auch immer versprochen, dass der alte Zustand wieder hergestellt wird. In diesem Fall haben wir aber den Verbleib des Schriftzugs sehr begrüßt.