Geburtstagsplakate

Unser Geburtstagsjahr ist fast vorbei. Wir haben uns alte Geschichten und viele Erinnerungen vorgenommen. Manchmal haben wir uns zart an die Zukunft rangerobbt.

Alles wandelt sich, nichts bleibt. Und das scheint uns auch ganz und gar sichtbar in den Plakaten und Einladungen zu den Festen der Fabrik. Wir haben sie mal nach jeweils zehn Jahren gruppiert. Erst haben wir nach den Jubiläumsparties Ausschau gehalten, doch da gab es nicht immer ein Fest. Gewiss aus ganz verschiedenen Gründen. Für die erste Dekade, für die die Erinnerung schon dünn ist, kann auch angenommen werden, dass die Plakate alle als Schmierpapier geendet sind. Vielmals reichte wohl auch eine Anzeige in der taz oder im Südost Express. Und sobald die Musik zu hören war, sind die Kinder sowieso gekommen.
Auch bunt ist es erst später geworden, wenn Farbe im Spiel war, dann ist es schwarz auf buntem Papier. Geld war knapp und die Vervielfältigung war auch noch nicht so einfach wie heute.
Doch zum 9. Geburtstag hat sich der Regenbogen das erste Mal auf dem Plakat durchgesetzt.

Und hier die zweite Dekade, nicht immer zum Geburtstag; da scheint uns nach all den Anstrengungen der Wiederbesetzung das Feiern doch mal vergangen zu sein. Doch dann hat es die Feier zur Volljährigkeit der Fabrik wieder rausgerissen.

In der dritten Dekade setzt sich bei der Gestaltung offensichtlich zunehmend die Arbeit am Computer durch. Das Sommerfest ist hier stellvertretend für eine längere Reihe „RegenbogenKONZERTE“. Da waren alle Plakate streng in schwarz-weiß gehalten. Die Einladung zum Richtfest ist auch ein Indiz dafür, dass die großen Feiern nicht dran waren, statt dessen alle Gelegenheiten wie eben ein Richtfest genutzt wurden, um die Freund:innen der Regenbogenfabrik zusammenzubringen.

Und nun die letzten zehn Jahre: erst ein rundes Jubiläum, dann die finanziellen Sorgen durch die Kosten der Erbpacht, die uns darauf bringen, es mit Soliparties zu versuchen. Und dann mündet alles in der Pandemie und für 2022 ist uns noch immer nicht klar, ab wann wir wieder entspannt dem Feiern und der Kultur huldigen können.

Kleiner Nachspann: Manche Plakate waren nur mit Detektivarbeit und Knobelei dem richtigen Datum zuzuweisen. Jahreszahlen waren früher nicht so oft auf den Plakaten. Doch der Wochentag brachte dann doch den hilfreichen Hinweis, welches Jahr gemeint sein könnte. Es gab aber auch Plakate, da braucht es die echte Erinnerung. Bei diesen hier haben wir keine Hinweise gefunden. Beide Plakate haben den Charme, dass mensch sie ganz nachhaltig jedes Jahr neu hätte nutzen können. Also: wer weiß, wann das war?

Eindrücke aus Kyjiw

Blick über Kyjiv
Kyjiv People’s Friendship Arch 2019
Kyjiv Whale Street Art
Kyjiv 2019 Kathedrale St. Michael
Unabhängigkeitsplatz Kyjiv
Kyjiv, Erzengel Michael auf dem Unabhängigkeitsplatz

Fotos: aus dem Jahr 2019 von Sęrife

Am 9.3. hat sie über ihre Fotoauswahl geschrieben: https://regenbogenfabrik40.blog/2022/03/09/frieden-fur-die-ukraine/

Attac ruft zur Beteiligung am 13. März auf: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Sonntag, 13. März, bundesweite Großdemos für den Frieden – Attac Deutschland – www.attac.de

Beteiligt euch an den bundesweiten Großdemos am Sonntag, 13. März

Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart: Solidarität mit den Menschen in der Ukraine!

Odessa

Nur wenige Flugstunden oder knapp 1.800 km trennen Berlin von Odessa, der ukrainischen Millionenmetropole am Schwarzen Meer. Die Stadt bietet nicht nur lange Strände, mildes Klima, Architektur des Klassizismus und das gesellschaftliche Phänomen „Mythos Odessa“. Die Einheimischen nennen sie „Perle am Meer“. Angesichts der Geschichte Odessas wäre die Bezeichnung „jüdische Perle am Meer“ treffend.

Im September 2016 wurde Odessa 222 Jahre jung. Die Stadt wurde per Erlass der Zarin Katharina der Großen in einer für das Russische Reich strategisch wichtigen, frisch eroberten Region gegründet.
Gedacht als eine der Festungen im Süden im Kontext des russischen Machtanspruchs gegen die Osmanen, entwickelte sich Odessa zu einem für die damaligen russischen Verhältnisse einzigartigen Ort: weltoffen, ausländer- und minderheitenfreundlich und tolerant in Bezug auf verschiedene Religionen und Lebensstile.
Wirtschaftlich gesehen zog die Stadt viele Kaufleute und Zuzügler wie ein Magnet an, weil sie 1819 – 1858 neben dem wesentlich kleineren Feodosija auf der Krim als erste Freihandelszone Russlands fungierte, nach italienischer Art „porto franco“ (freier Hafen) genannt.
In den Namen der Straßen Odessas spiegelt sich die Vielfalt des Stadtlebens aus dieser Zeit: Griechische, arnautische (damalige Bezeichnung für die Albaner), italienische, französische – und eine Jüdische Straße … Von Dmitri Stratievski

Fotos: aus dem Jahr 2019 von Sęrife

Am 9.3. hat sie über ihre Fotoauswahl geschrieben: https://regenbogenfabrik40.blog/2022/03/09/frieden-fur-die-ukraine/

Frieden für die Ukraine – und anderswo!

Die Ukraine ist ein Staat in Osteuropa – mit einer Fläche von 603.700 Quadratkilometern ist sie der größte Staat, dessen Grenzen vollständig in Europa liegen, nach Russland das zweitgrößte Staatsgebiet auf dem Kontinent. Die Ukraine grenzt im Osten und Nordosten an Russland, im Norden an Belarus, im Westen an Polen, die Slowakei und Ungarn sowie im Südwesten an Rumänien und die Republik Moldau. Im Süden liegt die Ukraine am Schwarzen Meer und am Asowschen Meer. Die Hauptstadt und größte Metropole des Landes ist Kiew, weitere Ballungszentren sind Charkiw, Dnipro, Donezk und Odessa. Miniwissen aus Wikipedia.

Fotos: aus dem Jahr 2019 –  von Sęrife

Am 9.3. hat sie über ihre Fotoauswahl geschrieben: https://regenbogenfabrik40.blog/2022/03/09/frieden-fur-die-ukraine/