Auflösung Bilderrätsel zwölf

Das zwölfte Bilderrätsel führt in die Fahrradwerkstatt. Wer hat das Gerät schon einmal gesehen?

Es ist ein Zentrierständer. Ok, was mach ich damit?

Wer viel mit dem Rad unterwegs ist und es hohen Belastungen aussetzt, wird das Problem womöglich kennen: Das Rad eiert. Tatsächlich kann dieses Problem mit wenigen Handgriffen und nur wenig Werkzeug behoben werden. Laufräder, die nicht rund laufen, können entweder zur Seite hin oder in der Höhe ausschlagen.

Wer sich dranwagen mag, nehme das betroffene Laufrad, mache den Mantel ab und hänge es in den Zentrierständer. Dann braucht es einen Nippelspanner, um die Speichen fester anzuziehen. Hier ein Spanner, mit dem verschieden dicke Speichen gedreht werden können.

ein Nippelspanner

Dreht sich das Rad im Ständer, kann leicht gesehen werden, wo die Stelle mit dem Seitenausschlag ist. Schau dir das Laufrad an. ein Teil der Speichen zieht nach rechts, die andere Hälfte nach links.

Wenn das Rad links ausschlägt, muss also rechts die Spannung erhöht oder links gelockert werden werden, aber immer so, dass die Höhe egal bleibt. Beim Drehen nicht übertreiben, am Anfang reicht eine Vierteldrehung mit dem Spanner. Ein bisschen komplex ist es also schon.

Deshalb: Viel Spaß, Probieren geht über Studieren, die Erfahrung machts. Oder die Kolleg:innen in der Werkstatt um Rat fragen.

Geburtstagskind des Tages – Charlotte

Wir müssen ein bisschen mogeln, denn Charlotte hatte schon Geburtstag. Doch da war sie noch nicht bei uns. Und wenn sie wieder Geburtstag hat, wer weiß, ob wir dann noch bloggen. Wir freuen uns, dass sie unser Team verstärkt und wünschen ihr, dass sie bald auch vom Tresen aus auf so buntes Treiben blicken kann.

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Ich bin seit September 2021 bis nächstes Jahr da, als Service Civique im Kulturellen Bereich angestellt. Ich habe noch viel zu entdecken und freue mich drauf!

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Bis jetzt habe ich vielleicht nicht genug geforscht aber ich bin ganz gern am Tisch in der Rezze oder am Tresen im Kino.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Resistance. Ein französisches Wort für die Französin, die Regenbogenfabrik ist für mich ein Symbol des Widerstands gegen den Verlust an Authentizität des Bezirks, der von Gentrifizierung und Anonymität angeknabbert wird. Zum Glück gibt es immer noch diesen Ort, der Zusammenleben und Nachhaltigkeit gegenüber dem Profit und dem Leben ohne Verbindung mit der Umgebung, bevorzugt.

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Das erste was ich gegessen habe und ich warte immer noch, dass man mir den Rezept gibt: Currysuppe mit Blumenkohl und Erbsen.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Hartnäckigkeit, aber das haben sie schon seit 40 Jahren!

Tag des Saxofons

Heute an einem weiteren unser skurrilen Tage verehren wir ein Musikinstrument, ohne dem das Lied Careless Whisper kein so großer Erfolg gewesen wäre. Wenn Sie jetzt noch keinen Ohrwurm haben, dann vielleicht damit:

We could have been so good together…

Der Holzblasinstrument wurde von Adolphe Sax im Jahr 1840 erfunden. Doch viele wissen nicht, dass dieses Instrument fast nie erfunden wurde. Womöglich hatte das Universum Angst vor diesen Melodischen Tönen oder vielleicht hassten die Göttinnen im Himmel Jazz?
Sax ist tatsächlich von seiner Kindheit an bis zur Erfindung des Saxofons, dem Tod mehrmals knapp entwischt. Man erzählt, dass er als Kind mit einem Ziegelstein auf den Kopf geschlagen wurde, dann hat er eine Nadel verschluckt, dazu noch Schwefelsäure getrunken, ist einmal aus der 3. Etage gefallen, hat sich ein paar Mal weiter vergiftet und ist auch beinah ertrunken und mit dem Gesicht auf eine brennende Pfanne gefallen.
So viel Pech kann doch kein Zufall sein! Oder doch?

Auf jeden Fall kann man dadurch vielleicht ein bisschen dankbarer sein, für die Erfindung des Saxofons, die, wie das Instrument, keine gerade Linie war.

https://allthatsinteresting.com/adolphe-sax

Charlotte