Regenbogen von Asien nach Europa

Wir erleben auf den griechischen Inseln und an der griechisch-türkischen Grenze eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Die Lager für Geflüchtete auf den ägäischen Inseln sind gerade in Zeiten von Corona lebensgefährlich! #LeaveNoOneBehind fordert daher: Evakuieren statt Ignorieren!

Unterstütze diese Kampagne und setze ein Zeichen für grenzenlose Solidarität, gegen Abschottung und für die Menschenrechte (Startnext).

Das Crowdfunding von Seebrücke und #leavenonebehind ist beendet. Doch Unterstützung wird immer gebraucht!

Mutoid Waste Company

Die Mutoid Waste Company war eine Performancekunst-Gruppe, die 1984 von Joe Rush in London gegründet wurde. Sie hatte ihren Ursprung in Frestonia, einer nicht ganz ernst gemeinten Sezessionsbewegung im Notting Hill der siebziger Jahre und wurde unter anderem von den „Mad Max“-Filmen inspiriert. Die Künstler bauten alte Autos zu endzeitlich anmutenden Fahrzeugen und Skulpturen um und führten diese dann mit Feuerschluckern und Artisten auf Festivals und bei selbstveranstalteten Spektakeln vor. Nach wiederholtem Ärger mit den Behörden und darauffolgenden Razzien durch die Polizei zog die Gruppe 1989 nach Berlin auf das seinerzeit noch brachliegende Gelände des ehemaligen Görlitzer Bahnhofs. Dort fanden zahlreiche Performances statt, die in der Installation der Skulpturen „Käfer Man“ und „Friedensvogel“ auf der alten Eisenbahnbrücke über den Landwehrkanal am Görlitzer Ufer gipfelten:
„Käfer Man“, der sich auf den alten Bahnschienen direkt vor der Mauer auf DDR-Gebiet befand, wurde nachts von den Grenztruppen wieder auf die Westseite geschoben und im gleichen Atemzug die Schienen demontiert, um seine Rückkehr zu verhindern.

Später zog die Company weiter nach Italien, um sich in den 90er Jahren zu zerstreuen. Bis heute gab es aber immer wieder gemeinsame Auftritte – unter anderem 2011 in Glastonbury zusammen mit der Cordy House Family.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mutoid_Waste_Company

Hier gibt’s einige lustige Filmchen zu sehen.

Beitragsfoto: Michael Hughes

Internationaler Tag der Migrant:innen

Der internationale Tag der Migrantinnen und Migranten soll darauf aufmerksam machen, dass es weltweit Millionen Menschen gibt, die ihr Zuhause verlassen haben und nun woanders leben. All diese Menschen sind Migrant:innen. Seit dem Jahr 2000 wird der Tag immer wieder am 18. Dezember von den Vereinten Nationen ausgerufen.

Nie zuvor lebten so viele Migrant:innen auf der Welt wie heute; viele von ihnen hatten es nie vor. Migration stößt auf viele Hindernisse. Schon wer „freiwillig“ unterwegs ist, kann damit rechnen, z.B. nicht überall Einlass zu bekommen, nicht arbeiten zu dürfen und Abschlüsse nicht anerkannt zu bekommen. Wer flüchten muss, ist meist gezwungen, sich auf sog. illegale Weise in ein anderes Land zu begeben. Aber: keine Jeck ist illegal!

Hier gibt’s Wege zu Information und Aktion:

https://abolishfrontex.org/blog/2021/11/16/take-action-on-18-december-international-migrants-day-to-abolish-frontex/#Deutsch

https://sea-watch.org/

https://umbruch-bildarchiv.org/rettungsweste-fuer-molecule-man/

Foto: Ruben Neugebauer / Sea-Watch.org