2011 | Banksters und Politstinkers

Ausstellung im RegenbogenCafé mit Karikaturen von FLOH

Was für eine schöne Erinnerung an ein super Kultur-Event im RegenbogenCafé.

Nachdem ich das Internet nach FLOH durchwühlt hab, bin ich bei einem Link von der VHS in Duisburg hängen geblieben und konnte erfahren:

Eine französische Karikaturistin packt aus: Kabarettistischer Vortrag mit live Cartooning von FLOH in der VHS

Florence Debray alias FLOH erklärt am Mittwoch, 26. April, um 20 Uhr, in der VHS-Mitte, wie man zu einer Schnellzeichnerin und Karikaturistin zwischen Frankreich, Deutschland und Italien und Preisträgerin 2017 des Nobelpreises für Karikatur wird. Und dann ist ja das Superwahljahr in Frankreich und Deutschland. Da gibt es einiges zu sagen – oder auch zu zeichnen. Der Eintritt an der Abendkasse kostet zehn Euro. Das war wohl 2017.

Herzlichen Glückwunsch von hier aus! Und danke für den tollen Abend bei uns!

roter Regenbogen

Oliver Feldhaus hat dieses wunderschöne Bild veröffentlicht. Er schrieb:

„Gestern Abend war da so etwas wie ein Sonnenuntergangsbogen
update: hab gerade gelernt, dass das ein Roter Regenbogen war und ein extrem seltens Wetterphänomen ist https://www.meteoros.de/…/wassertropfen/roter-regenbogen
Berlin Mitte 04.10.2021″

Vielen Dank Oliver! Und hier könnt ihr seine Arbeit verfolgen:

https://www.facebook.com/petshop.petmobb

7.10.2012 | Besetzung am Oranienplatz

2012 war der Oranienplatz das Ziel der für ihre Rechte demonstrierenden Geflüchteten, die nach einem vier Wochen dauernden und 600 Kilometer langem Protest-Marsch aus Würzburg kommend Berlin erreichten. Hier schlugen sie ihre Zelte auf und erklärten den Platz für besetzt und blieben eineinhalb Jahre lang. Der Protest der Refugees richtete sich gegen die Residenzpflicht, wonach Flüchtlinge sich nur in einer bestimmten Region in Deutschland aufhalten dürfen. Zudem forderten sie einen Abschiebestopp, Arbeitserlaubnisse und die Abschaffung von Gemeinschaftsunterkünften.

Mit Unterstützung vieler politischer Gruppen konnten sie vom O-Platz aus ihre weiteren Aktionen planen und durchführen: Hungerstreik am Brandenburger Tor, Besetzung der Nigerianischen Botschaft, sogenannte Revolutionäre Bustouren zu anderen Städten, viele Demonstrationen und Kundgebungen. Durch die Initiative einiger Lokal-Politiker:innen mit entsprechender Begleitung durch die Presse wurden die Besetzer:innen nach eineinhalb Jahren bewusst getäuscht, belogen und gespalten, so dass dann eine Räumung mit Polizeigewalt möglich wurde.
Wenige Geflüchtete erkletterten Bäume und hielten bis zu 22 Tage lang einen Hungerstreik durch – andere besetzten die leerstehende Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße, die dann auch wieder gewaltvoll geräumt wurde.

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Foto: Andrea Linss

Nach der Räumung des Flüchtlingscamps am Oranienplatz am 8. April 2014 bleiben einige Geflüchtete – darunter Napuli Paul Langa. Die sudanesische Aktivistin harrt über fünf Tage auf einem Baum aus – trotz Wind und Wetter. Sie steht dafür, dass der Senat – anders als er es darstellt – keine Einigung mit den Flüchtlingen erreicht hat; dafür, dass der Protest weitergehen soll.
Seit der Räumung hatten Polizisten den Platz umstellt und verhindert, dass Anwohner:innen oder andere Aktivist:innen mit Napuli sprechen oder ihr etwas zu essen bringen. Zu ihrer Unterstützung begannen einige Flüchtlinge einen Hungerstreik.
Am 13. April schließlich verlässt Napuli ihre besetzte Platane, nachdem sie von Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) schriftlich bestätigt bekommen hat, dass die Flüchtlinge erneut ein Info- und Protest-Veranstaltungszelt auf dem Platz aufstellen dürfen.

https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/130414napuli_langa.html

und heute:

https://oplatz.net/no-lager-nowhere-aktionstag-am-9-oktober-2021/