Gentrifizierung | Die Auseinandersetzung läuft in vielen Orten

Gelegentlich landet in meiner Mailbox der Hinweis auf das Untergrund-Blättle. Lesestoff, der immer wieder interessant ist. Exemplarisch deshalb heute dieser Link auf einen Beitrag aus dem letzten Monat:

Viel Spaß beim Lesen und weiterblättern. Und vielleicht habt ihr Lust, die Auswahl zu kommentieren? Schreibt uns unter kontakt@regenbogenfabrik.de

Geburtstagskind des Tages – Mimi

Mimi ist schon so lange, so viel und so intensiv hier, dass sie glatt vergessen hat, beim Ausfüllen des Geburtstagsfragebogens zu erwähnen, dass sie gar nicht mehr hier arbeitet…
Uns geht das mit ihr andersherum genauso. Sie wird wohl immer einen Schlüssel zu unserer Tür und unseren Herzen haben. Und das ist gut so!

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchen Bereich?

Gefühlt eine Ewigkeit. Seit 2002 arbeite ich in der Fabrik (im Hostel). Schon als Kind habe ich regelmäßig Feste und das Kino besucht.

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Gerne sitze ich auf dem Hügel mit der Bühne, wenn es dort zu heiß wird, kühle ich mich in der Reze ab…

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Lieblingsort

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Kartoffeln mit Eiern in Senfsoße

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Dass sie uns allen immer erhalten bleibt!

Künstler:innen des Tages – Klangstrukturen

1. Wie heißt ihr (und wie viele seid ihr)?

“Klangstrukturen”

2. Wie beschreibt ihr, was ihr macht?

“Neuartige Kammermusik”

3. (Seit wann seid ihr zusammen und) wann wart ihr das erste Mal in der Regenbogenfabrik?

In der Regenbogenfabrik waren wir das erste Mal im Mai 2016.

4. Spielt ihr lieber drinnen oder draußen?

Vor allem drinnen.

5. Was erwartet ihr von eurem Publikum? Singen, klatschen, tanzen?

Klatschen ist absolut ausreichend 🙂

6. Was ist euer wichtigster Corona-Fluch?

(…).

7. Was wünscht ihr euch und uns für die Zukunft?

Keinen Lockdown mehr für Kultur !!!

8. Seid ihr auch in anderen Formationen unterwegs, die vielleicht auch ins Regenbogenprogramm passen?

Mit vielen internationalen Musiker*innen.

Straßenfeste

Michael Hughes hat uns bereits 2005 zum Tag des Offenen Denkmals ein Set wichtiger Bilder aus den 80er Jahren zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle, dass wir diese hier wieder präsentieren können.
Heute beginnen wir mit Impressionen von Kreuzberger Straßenfesten.

Das ist eine Auswahl von Festen in der Wrangelstraße und am Oranienplatz in der ersten Hälfte der 80er Jahre.

Michael Hughes war 1982 aus London nach Berlin gekommen, mitten hinein in den Besuch Ronald Reagans und so waren die Demos am Nollendorfplatz das erste Kamerafutter.

»We had one telephone number of a wohngemeinschaft in the Oranienstrasse in Kreuzberg SO36 – the middle of the squatting action. During the week that followed, I fell in love, was witness to burning police vans, was hit by flying stones, soaked by water cannons, chased by police charges and ingested much tear gas.«

Diese berauschende Mischung veranlasst Hughes, sein altes Leben hinter sich zu lassen und in Berlin zu leben. Und dabei jenes entstehende Lebensgefühl, das den Bezirk bis heute prägt, fotografisch festzuhalten.
»Inside Kreuzberg« zeigt die beeindruckendsten Bilder dieser Zeit – mittendrin, dokumentarisch und emotional, feinfühlig, krass und humorvoll. Ein einzigartiger Kreuzberg-Band.

So steht es auf der Verlagsseite von Berlin Story Verlag.

Noch ausführlicher zu lesen gibt es parallel zu einer Fotostrecke, die im Spiegel veröffentlicht wurde: