Kreuzberger Männerchor

Bereits letztes Jahr hatten wir den KMC im Hof zu Gast – grade dem Lockdown entwischt, probten wir aufs Neue, wie Kultur sich so anfühlt. Und wir hatten uns ganz besonders gefreut, denn im März 2020 war das KMC-Konzert mit die erste Veranstaltung, die mit Corona nicht mehr vereinbar war.

Das macht wahrscheinlich erklärbar, dass wir letztes Jahr das Konzert trotz strömenden Regens durchgestanden haben. Kein*e Zuschauer*in ging, alle drängten sich unter die vorhandenen Schirme. Doch vor allem die Sänger haben stoisch das volle Programm gegeben. Dafür extra Applaus!

Für dieses Jahr hoffen wir natürlich auf besseres Wetter, wenn wir einladen am:

So., 22.08.2021 | 16 Uhr | RegenbogenHof

Internationale Lieder von Hoffnung, über Widerstand und gegen das Vergessen.

Der Kreuzberger Männerchor singt Klassiker des Freiheitskampfes, Lieder aus der Arbeiterkampf-Bewegung, Partisanenlieder und andere Lieder gegen Unterdrückung – von Chile bis Russland, von Irland bis Italien.

Alle Stücke werden in Originalsprache und mehrstimmig gesungen.

Eintritt frei – Spenden willkommen.

Regenbogenfabrik – Raum geben, um Dinge möglich zu machen

ReBlog-Beitrag von Monika Matthias

Die Pfarrerin der Martha-Gemeinde in der Glogauer Straße hatte 2019 ein Studienjahr. Sie unternahm Forschungsreisen in ihren Kiez und in anderen Stadteilen von Berlin. Sie hat auch bei der Regenbogenfabrik vorbeigeschaut.

„Die letzten Tage meiner Studienzeit haben begonnen. Mein blaues Heft ist vollgeschrieben, in meinem Blog hatte ich die Datenkapazität überschritten. Jetzt wurden einige Fotos gelöscht, um noch ein wenig Speicherplatz zu schaffen. Ich versöhne mich damit, dass ich viele Orte gelebter Visionen vielleicht später einmal besuchen werde. 

Mein letzter Besuch gilt einem Ort, den ich besonders mag, der unseren Kiez mitprägt, 15 Gehminuten von Martha entfernt:

Kinder-, Kultur- und Nachbarschaftszentrum Regenbogenfabrik, Lausitzerstraße 22.“

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Vielen Dank, Monika, dass wir deinen Beitrag teilen dürfen!

Titelfoto: chz

Geburtstagskind des Tages – Johanna

1. Seit wann bist bzw. von wann bis wann warst Du hier und in welchem Bereich?

Seit Mai 81 bin ich hier, erst nur zu Besuch und seit Herbst 1982 wohne ich im Hinterhaus der Regenbogenfabrik. Unsere Kinder waren alle 3 im Regenbogen-Schülerladen, den es damals noch gab. Ich habe zwischenzeitlich das Café unterstützt und engagiere mich hauptsächlich in der Kulturarbeit. Und natürlich auch immer wieder mit Trödelstand bei Fabrikfesten!

2. Welches ist Dein Lieblingsort auf der Fabrik?

Bei Kulturveranstaltungen hinterm Tresen im Kino oder Café. So erlebe ich viele interessante Veranstaltungen und bin in direktem Kontakt mit den Gästen.

3. Mit einem Wort: Was ist die Fabrik für Dich?

Das, wo sich für mich wohnen, leben und ehrenamtliche Arbeit miteinander verbinden, also ein großer Teil meines Lebens.
Und ich schätze sehr, dass ich immer wieder ein offenes Ohr finde, um die Themen meines gesellschaftlichen Engagements einzubringen mit Veranstaltungen,
wie z.B. Wasserprivatisierung, Attac-Kooperationen, Hospizdienst…

4. Lieblingsessen in der Kantine?

Am liebsten mag ich die leckeren Fisch- Gerichte.

5. Was wünschst Du der Fabrik zum Geburtstag?

Das der solidarische, basisdemokratische Gedanke dauerhaft lebendig bleibt und auch in der nächsten Generation weiterlebt.