Sie sind beliebt, sie sind manchmal schön, sie sind oft lästig. Die Kita-Kinder in ihren Gummistiefeln wären empört, würden wir für unser Pfützenproblem eine Lösung finden, so schön kann darin gespielt werden. Die Fotograf:innen hätten ein spannendes Motiv weniger. Die schönen Regenbögen unserer Fassade spiegeln sich ganz wunderbar in den Pfützen. Doch dann stehen wieder die Gäste vor dem imposanten Großen See und wollen doch nur zum Mittagessen, trockenen Fußes.
Auch am 8. Mai waren wir auch schon nah am Thema: Starkregenfälle. Ein Phänomen, dass immer häufiger wird durch den Klimawandel. In unserer Straße hatten deshalb die Berliner Wasserbetriebe für viele Wochen eine riesige Baustelle, um am Landwehrkanal ein riesiges Auffangbecken zu bauen.
Was ist los: wir haben eine Stadt, in deren Altbaubereich das Abwasser als Mischwasser geführt wird. In der Kanalisation treffen die Haushaltsabwasser auf das Regenwasser. Solang die Wassermenge im Normalbereich ist, fließt alles nach und nach ins Klärwerk und der Fall ist erledigt. Wird jedoch durch Starkregen die Kapazität des Systems überschritten, dann muss der Überlauf genutzt werden und das ungeklärte Wasser fließt in den Landwehrkanal. Damit bleiben Keller trocken und die Straßen frei, aber den Fischen geht es an den Kragen. Durch den Bau des Überlaufbeckens am Ende unserer Straße kommt das wenigstens nicht mehr so oft vor, aber ganz vermieden ist es damit nicht.
Daher wird immer wichtiger, dass das Regenwasser schon vorher aufgefangen wird, idealerweise in jedem Hof und auf jedem Dach. Eine Dachbegrünung zum Beispiel kann schon einiges an Regenwasser aufnehmen. Das Wohnhaus der Fabrik konnte das schon in den Baumaßnahmen während der Selbsthilfe umsetzen.
2016 Dachgrün
Hier bleibt also schon eine Menge Regenwasser, es wird wie von einem Schwamm aufgesaugt. Das Mikroklima wird gefördert und die Bienen finden auch immer was Leckeres dort. Was an Wasser übrig bleibt, rinnt wie gehabt durch Dachrinne und Fallrohr direkt in einen Tank. und mit dem gesammelten Wasser kann dann auch der Garten prima gewässert werden.
Können wir das in der Regenbogenfabrik auch machen? Da gibt es so einige Dachflächen, aber können wir da ohne weiteres ein Gründach errichten? Da muss erst die Statikerin was zu sagen. Und wohin mit einer Zisterne? Im Keller ist jeder Winkel voll und im Hof stehen 20 Bäume, die haben mit ihren Wurzeln den Hof schon unter sich aufgeteilt. Wohin also mit so einem Pott?
Doch eine Lösung wird sich finden, vielleicht nicht dieses und nicht nächstes Jahr, aber dran ist es! In unserem Hof und ringsum auch.
Heute stellen wir unsere Mitstreiter:innen aus dem Ausstellungsprojekt im FHXB Museum vor. Gemeinsam haben wir die Ausstellung „Dann machen wir’s halt selbst – 40 Jahre selbstorganisierte Räume in Berlin“ organisiert. Wir teilen hier Infos von der Fundraisingseite von Casa Kuà:
Hi. Wir, eine Gruppe aus Community Organisator:innen und Praktizierenden im Gesundheitsbereich, haben zusammen das Projekt „Casa Kuà“ gestartet. Mit Casa Kuà entsteht ein trans*inter*queeres Community- und Gesundheitszentrum in Berlin-Kreuzberg. Dieses Projekt wird organisiert von trans* und non-binary BIPoCs mit dem Ziel, Gesundheit für andere trans*, inter*, non binary und queere Menschen leichter zugänglich zu machen, besonders für diejenigen, die von Rassismus betroffen sind.
WARUM WIR DAS PROJEKT CASA KUÀ GEGRÜNDET HABEN:
Das Gesundheitssystem in Deutschland ist nach wie vor stark weiß und cis-männlich normiert. Dies geht mit sexistischen, rassistischen, ableistischen und klassistischen Diskriminierungsstrukturen einher. Das hat zur Folge, dass viele inter*-, abinäre-, trans*-Menschen und Frauen aus der Versorgung des regulären Gesundheitssystems herausfallen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen ausgeliefert sind oder sich mit einer qualitativ schlechten Gesundheitsversorgung abfinden müssen.
Deshalb wollen wir einen Ort schaffen, an dem Gesundheit ganzheitlich und nicht lediglich im Sinne der Behandlung einzelner Symptome gesehen wird. Eine Gesundheitsbeeinträchtigung kann durch soziale Bedingungen, intersektionale Diskriminierungsstrukturen, Einsamkeit und Isolation verursacht werden. Um dem entgegen zu wirken, wollen wir ein alternatives Gesundheits- und Communityzentrum aufbauen.
Die Orte und Praxen, die eigentlich Unterstützung und Behandlungen anbieten sollten, sind für Betroffene oft nicht ohne hohe Belastung nutzbar, da dort Körper, die bestimmten Normen nicht entsprechen, nicht willkommen sind und ihnen respektlos begegnet wird. So fühlen sich viele von uns im Nachhinein eher schlechter als vorher. Wir können nicht darauf warten, dass andere sich um uns kümmern werden. Wir müssen uns selbst umeinander kümmern und uns durch das Aufbauen und Stärken unserer Community heilen. Wir müssen Räume schaffen, die ihre Kraft aus Solidarität und Empowerment ziehen. Deshalb fragen wir mit diesem Aufruf nach eurer Hilfe/Solidarität!
CASA KUÀ WIRD FOLGENDES ANBIETEN:
Casa Kuà wird bezahlbare Behandlungen sowohl im Bereich psychischer als auch physischer Gesundheit anbieten. Das beinhaltet: – Chinesische Medizin – Phytotherapie – verschiedene Arten von Massagen – Geburtshilfe / Hebammmenleistungen – Psychosoziale Therapie/Beratung (Einzelberatung, Familienberatung, systemische Therapie usw.) – Osteopathie – Reiki
Aber das Projekt bietet noch mehr an, als einen Raum für die direkte Gesundheitsversorgung. Casa Kuà wird außerdem folgendes anbieten: – einen Treffpunkt für BIPoCs, trans*, inter* und queere Menschen – einen Ort, an dem Erfahrungen als wichtige Expertise anerkannt wird – eine kleine queerfeministische Bibliothek, hauptsächlich bestehend aus Büchern von BIPoC Autor*innen, um unser Wissen zusammenzubringen, zu teilen und uns so gegenseitig zu unterstützen – einen Ort für Peer-to-Peer Unterstützung – Beratung in rechtlichen Fragen zu Transition, reproduktiver Gerechtigkeit und anderen Themen – einen Ort, an dem sich bedürfnisorientiert gemeinsam organisiert werden kann – einen Ort für Workshops, Kurse, Treffen und Ausstellungen
WARUM WIR AUF EURE FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG ANGEWIESEN SIND:
Während der Covid-19-Pandemie haben viele Stiftungen und andere Einrichtungen, die Gelder an soziale Projekte vergeben, ihre Arbeit teilweise eingestellt. Ohne diese Fördermöglichkeiten ist es für uns im Moment eine große Herausforderung, unser Projekt trotzdem zu finanzieren und unsere bereits angefallenen Unkosten zu decken. Deshalb brauchen wir eure finanzielle Unterstützung für Folgendes:
– Zahlung der Genossenschaftsanteile und unserer Kredite für die Eröffnung des Raumes – Zahlung der ersten Monatsmieten unserer Räume – Finanzierung zum Ausbau unserer Räume (Materialien zur Renovierung, Baumaterialien, Farbe usw.) – Finanzierung, um Einrichtung zu kaufen (Massageliegen, Möbel, Lampen, Küchenutensilien, Feuerlöscher/Brandschutz, Hygiene- und Desinfektionsmaterialien usw.) – Um den Ort und die Behandlungen so zugänglich wie möglich zu machen – sowohl ökonomisch als auch durch die barrierearme Ausgestaltung
Der letzte Punkt ist uns besonders wichtig: Um die Angebote unabhängig von der ökonomischen Situation zugänglich zu machen, bieten wir für Menschen mit geringem Einkommen Behandlungen gegen Spende an (mit einem solidarisch gestaffelten System).
Wir wollen einen Raum schaffen, der möglichst barreierearm ist. So wollen wir u.a. erreichen, dass der Raum für Menschen mit Rollstühlen zugänglich wird. Auch planen wir Unterstützung durch Übersetzer:innen und wollen, dass Menschen mit unterschiedlichen Hörfähigkeiten mitdenken können und ihnen Zugänge erleichtern.
Wir wollen einen Verein gründen und planen Kooperationen mit anderen Organisationen.
Wir haben das Projekt gestartet, indem wir private Kredite aufgenommen haben. Aber dies deckt die Kosten des Projektes bei Weitem nicht ab.
Mit eurer Unterstützung können wir unser Projekt zum laufen bringen, weiter finanzieren und unserer Community Leistungen anbieten, die dringend gebraucht werden.
WARUM CASA KUÀ WICHTIG IST:
Casa Kuà ist der einzige selbstorganisierte Raum in Deutschland, von und mit besonderem Fokus auf trans* inter* queere , Schwarze, Indigenous und People of Colour. Wir brauchen einen Raum, in dem wir uns wohl- und gesehen fühlen.
Unser Ziel ist es, alternative, traditionelle und konventionelle Medizin an einem Ort zusammen zu bringen. Gleichzeitig wollen wir an diesem Ort Communities zusammenbringen; denn für uns sind Communities und Gesundheit nicht voneinander trennbar.
Indem du für diesen Ort spendest, hilfst du uns, unsere Vision umzusetzen.
Für mehr Informationen, um Termine zu buchen oder wenn du uns unterstützen willst mit deinen Fähigkeiten schreib uns an: Instagram – @casakua Facebook page – Casa Kuà
Bitte teilt unser gofundme mit euren Freund:innen, Familien und Netzwerken. Wir freuen uns über jede Spende.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Jennifer Bell organisiert diese Spendenaktion im Auftrag von Casa Kuà. Das gesammelte Geld geht direkt an Casa Kuà.
Aktive der Wassertafel Berlin-Brandenburg protestierten am 13. August am Brandenburger Tor gegen die im Bau befindliche Großfabrik des Automobilherstellers Tesla in Brandenburg. Mit einer Kundgebung machten sie auf die Gefährdung des Wassers und der ökologischen Ressourcen in Berlin-Brandenburg durch die Tesla-Gigafactory aufmerksam.
Neben Redebeiträgen wurde eine Performance geboten, bei der sich die Berliner Bevölkerung, vertreten durch den Berliner Bär, und Elon Musk, repräsentiert durch den Wolf (mit noch ein bisschen Schafspelz), gegenüberstanden. Dabei zeigte sich der Berliner Bär besonders beunruhigt über den neuen Antrag von 13 600 Seiten (sic!) für die Errichtung der E-Autofabrik und der weltweit größten Batteriefabrik in Grünheide. Er forderte die Brandenburger und Berliner Bevölkerung auf, bis zum 19.8. Einwendungen beim Brandenburger Landesamt für Umweltschutz (LfU) einzureichen.
Gerlinde Schermer, Ökonomin und Sprecherin des Berliner Wassertisch sagte in ihrer Rede am Brandenburger Tor: „E-Motoren, Elektromobilität und deren Potenziale werden ‚glorifiziert‘, Probleme dagegen verschwiegen oder verharmlost. Tesla in Grünheide bedeutet gigantischer Wasserverbrauch in einer der trockensten Regionen Deutschlands, in der der Grundwasserspiegel seit drei Jahren sinkt! In einer Region mit höchster Wald-Brandgefahr, wo demnächst diverse Brunnen und Zugangswege zu Löschwasser gebaut werden sollen. Tesla schweigt über die Giftstoffe und Chemikalien, die in der Fabrik eingesetzt werden. Dies alles geht gar nicht im Kernbereich der Daseinsvorsorge!“
Unterdessen traf sich Tesla-Chef Elon Musk am Mittwochabend mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Steinbach und Ministerpräsident Woidke. Auch Armin Laschet plant einen Besuch der Gigafactory. Er und Musk werden sich auf der Tesla-Baustelle treffen. Nachdem Minister Steinbach prinzipiell keine Hindernisse für eine endgültige Genehmigung sah, Bundeswirtschaftsminister Altmeier die deutsche Industrie gar zur Nachahmung des Vorgehens von Elon Musk aufforderte, ist zu befürchten, dass das Tesla-Beispiel Schule machen soll.
Vor diesem Hintergrund forderte die Pressesprecherin Ulrike von Wiesenau die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfung vor Baubeginn und eine Transparenz der Planung auf allen Verfahrensebenen: „Eineinhalb Jahre nach Baubeginn liegt für die Tesla-Gigafactory noch immer keine endgültige Bau- und Betriebsgenehmigung vor. Stattdessen wird mit „Zulassungen vorzeitigen Beginns“ immer weiter gebaut. Aktuell ist eine Batteriefabrik im Wasserschutzgebiet geplant und nach bisher 16 vorzeitigen Zulassungen die Gigafabrik zu fast 80% fertiggestellt. Auf diese Weise werden Tatsachen geschaffen, ohne die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit jemals untersucht zu haben. Bis zur Erteilung einer endgültigen Genehmigung darf es jetzt keine weiteren Teilgenehmigungen mehr geben.“
Vertreterinnen des Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg (VNLB) und der BI Grünheide zogen Bilanz: Manu Hoyer: „Tesla gefährdet das Trinkwasser auch der BerlinerInnen, denn Wassergefährdung hält sich nicht an Ländergrenzen. In Wasserschutzgebieten mit hochtoxischen Stoffen zu hantieren, geschützten Mooren und Sümpfen Wasser zu entziehen und die schon arg gebeutelte Spree mit Abwässern zu belasten, wird sich auch am Wasserhahn der Berliner bemerkbar machen.“ Heidemarie Schröder: „Tesla in Grünheide bedeutet das falsche Produkt vom falschen Investor am falschen Standort. Zu Landschaftszerstörung und Wassergefährdung für Elektro-SUVs sagt die BI-Grünheide „Nein danke“ und setzt stattdessen auf wirklich tragfähige Zukunftstechnologien zur Mobilitätswende“.
Die Wassertafel BB fordert die Klärung aller noch offenen Probleme, die die Brandenburger und Berliner Bevölkerung beunruhigen: Die Gefährdung des Wasserhaushaltes in einer der trockensten Regionen Deutschlands, die Gefährdung des Trinkwassers der Berliner*innen durch Einleitung des Abwassers in die Spree und die Gefährdung des Grundwassers unter dem Fabrikgelände. Eine Offenlegung aller das Wasser gefährdenden Stoffe, die bei der Produktion der Autos und der Batterien eingesetzt werden und entstehen sowie die Vorlage einer Planung, wie diese entsorgt werden sollen, auch Konzepte zum Umgang mit Störfällen.
„TESLA, GOOD BYE!“ skandierten die Teilnehmenden der Kundgebung am Brandenburger Tor und brachten damit ihre Sehnsucht nach der Förderung und Ansiedlung wirklicher Zukunftstechnologien in unserer Region zum Ausdruck.
Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter im Hof der Regenbogenfabrik statt. Willkommen getestet, geimpft, genesen! Parallel ist auch die online-Teilnahme möglich. Wenn es regnet oder die Prognose danach aussieht, findet die Veranstaltung nur online statt. Schaut bitte tagesaktuell auf unsere Webseite http://www.regenbogenfabrik.de oder Twitter: @rbf_xberg, ob Ihr Euch auf den Weg macht oder vor dem Computer zu Hause bleibt.
Ökologische Krise und Klimachaos bedrohen die Zukunft der Menschheit. Eine der Ursachen dafür ist ein technokratisches Weltbild, das die Natur zu einer beherrschbaren Ressource in der Hand des Menschen degradiert.
Fabian Scheidler zeigt in einer faszinierenden Reise durch die Geschichte der Wissenschaften, dass diese Auffassung der Natur ein tödlicher Irrtum ist.
Mit einem überraschenden neuen Blick auf das Leben, die Wissenschaft und uns selbst eröffnet dieses Buch Perspektiven für einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel.
Fabian Scheidler studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet er als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV, das u. a. von Noam Chomsky unterstützt wird und regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vortragsreisen zu Globalisierungsthemen im In- und Ausland. Veröffentlichungen u.a. in den Blättern für deutsche und internationale Politik, Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009), Programmkoordinator des Attac-Bankentribunals an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010).
Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen wählte es zu den „TOP 10 der Zukunftsliteratur“. 2017 folgte „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“, das über mehrere Wochen in der Spiegel-Bestsellerliste Wirtschaft rangierte. 2019 veröffentlichte Fabian Scheidler den Foto-und Essayband „Die volle und die eere Welt“ sowie, als Herausgeber, „Der Kampf um globale Gerechtigkeit“.
Ute Scheub ist als Journalistin und Autorin für den Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche Zeitung und Der Freitag tätig.[5] Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der taz und war dort Redakteurin im Ökologieressort, dann in der Nachrichtenredaktion. Später arbeitete sie in den Lokalredaktionen Hamburg und Berlin, zuletzt war sie dort Frauenredakteurin. Seit 1997 arbeitet Ute Scheub wieder als freie Journalistin und Publizistin.