Tag des Eichhörnchens

Die kuriosen Feiertage haben es uns bekanntermaßen angetan. Und dieser hier kommt uns durch unsere tierischen Bewohner:innen ganz besonders entgegen.

Die Initiative für den Ehrentag des Eichhörnchens geht auf die US-amerikanische Wildhüterin Christy Hargrove aus Asheville, North Carolina und das Jahr 2001 zurück.

Hargove, die für das lokale Western North Carolina Nature Center arbeitet, begründet die Wahl des 21. Januar als Datum für den Eichhörnchen-Ehrentag mit dem Umstand, dass es ihr vor allem um einen Termin mitten im Winter gegangen sei; denn zu dieser Zeit fänden die Tiere nur sehr wenig Nahrung. Hier steht also weniger der konkrete Termin als vielmehr ein spezifischer Handlungszeitraum im Vordergrund.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass Eichhörnchen im Herbst viele Vorräte für den Winter vergraben. Gerade bei starkem Frost oder hoher Schneedecke gelangen die Tiere jedoch nicht mehr an diese Vorräte und laufen Gefahr, zu verhungern. Da die Hörnchen ab Januar ihre Jungen werfen, kann man durch gezielte Fütterung der erwachsenen Muttertiere hier unterstützen. Dass die Hörnchen aufgrund dieser künstlichen Nahrungsquellen dann nicht mehr durch die Natur versorgt werden, ist nicht zu befürchten bzw. wird auch von Experten nicht beanstandet.

Eichhörnchen zählen zu denjenigen Säugetieren, die keinen Winterschlaf im eigentlichen Sinne, sondern lediglich eine Winterruhe halten. D.h. die geschickten Kletterer kehren bei Einbruch der Dunkelheit wieder in ihre Kobel, sprich ihr Schlafnest zurück. Wobei die Nager während der kalten Monate grundsätzlich nicht sonderlich aktiv sind und zur Schonung ihrer Energiereserven die Aktivitäten auf ein Minimum einschränken. Diese Informationen fanden wir in der schon bekannten Lieblingsseite für skurrile Feiertage. Da gibt’s auch noch einiges mehr zum Weiterlesen: https://www.kuriose-feiertage.de/squirrel-appreciation-day-usa/


Mitten in Berlin ist die Ernährungslage für die Eichhörnchen sicherlich einfacher. So richtig kalt und voller Schnee war es schon länger nicht mehr.

Beim Betrachten der Bilder auf der oben genannten Homepage ist festzustellen, dass es bei den amerikanischen „squirrels“ vor allem um Streifenhörnchen geht. Und siehe da, auch diese haben wir hier in der Regenbogenfabrik schon gewürdigt:


„Genau genommen übte sie den Lebensstil eines abgebrühten Straßenkindes. Betteln, pöbeln, kleinere Diebstähle und ständig auf der Flucht – da hatte ich ein schönes Früchtchen an Land gezogen – Oliwanda Twist.“

So fasste unser Kollege Matthes seine Geschichte des Streifenhörnchens zusammen.

Fotos unserer „Haustiere“: Şerife
Diese unsere Eichhörnchen hatten wir schon einmal gewürdigt zum Tag der Haustiere am 11. April 2021:
https://regenbogenfabrik40.blog/2021/04/11/tag-der-haustiere/