Franziska Eichstädt-Bohlig


Franziska Eichstädt war in den 80er Jahren für SO 36 eine sehr wichtige Person. Als Architektin wurde sie Geschäftsführerin des Alternativen Sanierungsträgers STATTBAU, dem 1983 zwölf besetzte Häuser rund um den Heinrichplatz übertragen wurden. Zusammen mit den Bewohner*innen wurden die Häuser erneuert und seither sind sie in Selbstverwaltung, verfasst in der Genossenschaft Luisenstadt e.G.

1989 / 90 wurde Franziska dann Baustadträtin in Kreuzberg.

Später führte sie ihr politisches Engagement in den Bundestag und danach ins Berliner Abgeordnetenhaus. Bei der Wahl von 2006 war sie als Spitzenkandidatin der Grünen angetreten und übernahm nach der Wahl den Fraktionsvorsitz.

Ihr Geburtstag fällt auf diesen Tag, 1941 wurde sie in Dresden geboren.

Als Lesestoff stellen wir das Magazin Drucksache vor. Es wurde veröffentlicht von der sogenannten Erneuerungskommission Kottbusser Tor. Die Zeitschrift existierte bis Oktober 1996.

Die hier vorliegende Ausgabe ist aus September 1993.