Welttag der Meteorologie

Wieso schreiben die jetzt über Meteorologie, keine anderen Probleme?

Jo, wir haben Pfützen.

Welttage haben es so an sich, das mensch sich gedanklich damit in Verbindung setzen kann. Und das geht’s, mensch ahnt es schon, nicht nur über Wetter, sondern auch über Klima.

Der Welttag erinnert an die 1950 in Kraft getretene Konvention der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), die ihren Sitz in Genf hat.

Hier zeigt sich die Stärke von Vernetzung! „Damals begann eine friedliche Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Nationen, die ohne Beispiel war. Deutschland wird in dieser Organisation seit 1954 durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vertreten. Man hatte erkannt, dass sich aus weltumspannenden aktuellen Wettermeldungen verlässlichere Wetterprognosen erstellen ließen. So konnten selbst Kriege oder andere Ideologien den Datenaustausch nicht verhindern. Selbst Krisengebiete kooperierten ohne Rücksicht auf ‚politische Großwetterlagen‘“. Sagt Wikipedia.

Gute Prognosen sind was Feines. Wir wissen dann, wie wetterfest wir unsere Hoffeste ausstatten müssen. Oft genug hilft aber alles nix und wir müssen sehen, wie wir die Wassermassen, die auf uns runterregnen dann wieder loswerden. So kommen wir zum Thema Pfützen.

Sie sind beliebt, sie sind manchmal schön, sie sind oft lästig. Die Kita-Kinder in ihren Gummistiefeln wären empört, würden wir für unser Pfützenproblem eine Lösung finden, so schön kann darin gespielt werden. Die Fotograf:innen hätten ein spannendes Motiv weniger. Die schönen Regenbögen unserer Fassade spiegeln sich ganz wunderbar in den Pfützen. Doch dann stehen wieder die Gäste vor dem imposanten Großen See und wollen doch nur zum Mittagessen, trockenen Fußes.

Weshalb immer wieder die großen Pfützen bei uns im Hof? 1983 hatten wir den großen Bodenaustausch, denn das Erdreich war kontaminiert durch die jahrelange Existenz der Chemiefabrik, die 1978 davonzog und sich um nix kümmern musste. Bis heute ist die Entsorgung der wenig leckeren Chlorkohlenwasserstoffe ein Thema. Dazu an anderer Stelle mehr.

Der Austausch war erfolgreich, wir haben einen grünen Hof und einen Spielplatz, auf dem das Leben toben darf. Doch wir haben keine Drainage mehr. Wenn es extrem pladdert und zu Extremen kommt es durch den Klimawandel immer häufiger, dann ist bei uns Land unter. So ist dafür gesorgt, dass uns die Probleme nicht ausgehen. Wir werden schon einen klugen Weg finden, das Regenwasser an besserer Stelle zu sammeln, damit unsere vielen Bäume auch in trockenen Zeiten ihren Anteil abkriegen.