Eviction Date

Wir kämpfen in verschiedener Weise, doch es ist immer wieder um das Gleiche.

Ein gutes Dach über dem Leben für alle!

Die Interessen der Bank können nicht die Interessen der Wohnenden sein.

Setze da einfach auch Anleger:in, Spekulant:in oder Shareholder ein.

Wer Briefkästen braucht, um sein Geschäft zu organisieren, dem ist nicht zu vertrauen.

Die Herren machen das selber, dass der arme Mann ihnen Feyndt wird., dass wusste schon Thomas Müntzer und das ist lange her.

Solidarität für alle, die sich dagegenstemmen!

Die Köpi ist ein selbstverwaltetes, unabhängiges und unkommerzielles Wohn- und Kulturprojekt, das durch unbezahlte Arbeit aller existiert. Sie erhalten auch keinerlei finanzielle Förderungen.

Alle, die dort etwas machen, tun dies aus Idealismus – auch um einen Ort zu haben, der von gegenseitigem Respekt lebt.

https://koepi137.net/press-illegal-eviction.html

Auch die Tierwelt ist wütend, dass ein weiterer solidarischer Ort und Wohnraum von vielen Menschen zerstört werden soll.
#koepiPLATZ #koepiPLATZBleibt #koepi #Interkiezionale #b1410

Das Kurdische Film Festival Berlin 14.10. bis 20.10.2021

Nächsten Donnerstag beginnt die 11. Edition des kurdischen Filmfestivals in Berlin. Insgesamt 40 Filme werden im Kino Babylon in Berlin Mitte und im Kino Moviemento in Kreuzberg gezeigt, mit dem Themenfokus auf Bashur (Südkurdistan). Begleitend werden Gesprächsrunden stattfinden und es wird ein extra Kinderprogramm angboten.

Kurdistan ist ein Gebiet in Vorderasien, das Teile Syriens, Irans, Iraks und der Türkei umfasst. In der Türkei sind 25% des Territoriums kurdisch, hier stellen Kurden die größte Minderheit mit geschätzt 20-25% der Bevölkerung dar. Die Grenzen sind größtenteils nicht exakt definiert und es bestehen Konflikte mit Nachbarstaaten um das Territorium. Es ist kein offizielles Land, aber es gibt ein autonomes kurdisches Gebiet im Irak.
Besonders in Syrien und in der Türkei werden Kurden stark unterdrückt und dürfen ihre Kultur und ihre Sprache nicht frei benutzen und verbreiten. Deswegen sind viele kurdische Menschen geflüchtet und jetzt in der ganzen Welt präsent: es werden weltweit zirka 25-30 Millionen Kurden und fast 90.000 in Berlin gezählt.

Aus der Seite des Festivals:

Diverse Aufstände, die auch immer wieder in Filmen thematisiert werden, wurden zumeist zerschlagen, wodurch der Traum von einem unabhängigen Kurdistan inzwischen zum Albtraum geworden ist.

Das Kurdische Filmfestival Berlin, veranstaltet von mîtosfilm, wurde 2002 von Mehmet Aktaş gegründet und findet unter der Leitung von Roj Hajo zum elften Mal statt. In seiner Einzigartigkeit ist das Festival die größte Veranstaltung zum kurdischen Film in Europa.
Das breitgefächerte Programm ermöglicht Einblicke in die Vielfalt der kurdischen Gesellschaft und schafft Raum für persönliche Begegnung und Austausch zwischen Filmschaffenden und dem Berliner Publikum. Das Programm setzt sich aus Kurz-, Dokumentar- und Spielfilmen zusammen und präsentiert sowohl Werke von Filmschaffenden aus den vier Teilen Kurdistans — Bashur (Süden), Rojhilat (Osten), Bakur (Norden) und Rojava (Westen) — und der Diaspora, als auch prägnante Werke europäischer Filmschaffender über Kurd:innen.
Ergänzt wird das Filmprogramm durch Rahmenveranstaltungen wie Filmgespräche, Podiumsdiskussionen und Konzerte.

Neben den physischen Aufführungen in den oben genannten Kinos ist das Programm mit einem Online-Pass auch dieses Jahr wieder für ein weltweites Publikum zu Hause am Bildschirm zu erleben.

https://www.baf-berlin.de/blog/archives/5947-11.-KURDISCHE-FILMFESTIVAL-BERLIN.html

Hier das PDF-Programm:

Seite zum Festival und Text:

https://www.baf-berlin.de/blog/archives/5947-11.-KURDISCHE-FILMFESTIVAL-BERLIN.html

Mehr Infos zur kurdischen Bevölkerung in Berlin:

http://kurdisches-zentrum.de/ueber-uns.html

7.10.2012 | Besetzung am Oranienplatz

2012 war der Oranienplatz das Ziel der für ihre Rechte demonstrierenden Geflüchteten, die nach einem vier Wochen dauernden und 600 Kilometer langem Protest-Marsch aus Würzburg kommend Berlin erreichten. Hier schlugen sie ihre Zelte auf und erklärten den Platz für besetzt und blieben eineinhalb Jahre lang. Der Protest der Refugees richtete sich gegen die Residenzpflicht, wonach Flüchtlinge sich nur in einer bestimmten Region in Deutschland aufhalten dürfen. Zudem forderten sie einen Abschiebestopp, Arbeitserlaubnisse und die Abschaffung von Gemeinschaftsunterkünften.

Mit Unterstützung vieler politischer Gruppen konnten sie vom O-Platz aus ihre weiteren Aktionen planen und durchführen: Hungerstreik am Brandenburger Tor, Besetzung der Nigerianischen Botschaft, sogenannte Revolutionäre Bustouren zu anderen Städten, viele Demonstrationen und Kundgebungen. Durch die Initiative einiger Lokal-Politiker:innen mit entsprechender Begleitung durch die Presse wurden die Besetzer:innen nach eineinhalb Jahren bewusst getäuscht, belogen und gespalten, so dass dann eine Räumung mit Polizeigewalt möglich wurde.
Wenige Geflüchtete erkletterten Bäume und hielten bis zu 22 Tage lang einen Hungerstreik durch – andere besetzten die leerstehende Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße, die dann auch wieder gewaltvoll geräumt wurde.

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Foto: Andrea Linss

Nach der Räumung des Flüchtlingscamps am Oranienplatz am 8. April 2014 bleiben einige Geflüchtete – darunter Napuli Paul Langa. Die sudanesische Aktivistin harrt über fünf Tage auf einem Baum aus – trotz Wind und Wetter. Sie steht dafür, dass der Senat – anders als er es darstellt – keine Einigung mit den Flüchtlingen erreicht hat; dafür, dass der Protest weitergehen soll.
Seit der Räumung hatten Polizisten den Platz umstellt und verhindert, dass Anwohner:innen oder andere Aktivist:innen mit Napuli sprechen oder ihr etwas zu essen bringen. Zu ihrer Unterstützung begannen einige Flüchtlinge einen Hungerstreik.
Am 13. April schließlich verlässt Napuli ihre besetzte Platane, nachdem sie von Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) schriftlich bestätigt bekommen hat, dass die Flüchtlinge erneut ein Info- und Protest-Veranstaltungszelt auf dem Platz aufstellen dürfen.

https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/130414napuli_langa.html

und heute:

https://oplatz.net/no-lager-nowhere-aktionstag-am-9-oktober-2021/

Circus Lesvos

„Wenn die Kinder nicht zu uns dürfen, dann müssen wir zu ihnen kommen“

Für junge Menschen auf Lesbos eine neue Perspektive schaffen und kreative Schutzräume ermöglichen – das ist das Ziel von CIRCUS LESVOS.

Jetzt informieren und spenden!

Spendenkonto:
GrenzKultur gGmbH, DE15100205000001208410
BIC: BFSWDE33BER, Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: CIRCUS LESVOS