Im Café Schlürf ein Pop-Up-Dingsbums

Liebe Freund:innen der Regenbogenfabrik!

Den Winterbasar vermissen wir schmerzlich.
Doch haben wir eine Möglichkeit gefunden, uns allen noch ein bisschen Kaufrausch zu  ermöglichen.
Seit dieser Woche haben wir zu den Öffnungszeiten des Café Schlürf ein Pop-Up-Dingsbums im Café.

We proudly present:

Astrid Zink und ihre wunderschönen Geldbörsen
Taschen und Beutel von Muanana

Dienstag und Donnerstag 12 -18 Uhr

Kommt vorbei und lasst Euch inspirieren von der schönen Atmosphäre im Café.
Genießt den leckeren veganen Kuchen und den guten Kaffee. Alles abzugeben gegen Spende. Zeigt Euch großzügig, es ist für einen guten Zweck.

Eure Regenbogenfabrik

…und am Samstag, den 11.12.2021:
Glühwein & Fensterverkauf von 15 – 21 Uhr

Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte (englisch Human Rights Day) wird am 10. Dezember gefeiert und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.

Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag zudem den Sacharow-Preis. Des Weiteren verleiht die Organisation Reporter ohne Grenzen deren jährlichen Menschenrechtspreis.

Das sind alles wichtige Instrumente zur Stärkung des Bewusstseins um die Menschenrechte. Daneben geht es Tag für Tag um ihre Sicherung. Es gibt viele gute Organisationen; eine davon wollen wir heute vorstellen.

Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) macht seit mehr als 60 Jahren gute solidarische Politik. Wir zitieren aus ihrer Homepage:

Die ASW wurde 1957 unter dem Namen Aktionsgemeinschaft für die Hungernden ins Leben gerufen und gehört damit zu den ältesten entwicklungspolitischen Spendenorganisationen in Deutschland.

Das Hauptanliegen galt zunächst den Hungernden in Indien. Die ersten Spenden wurden dort vor allem für die Flüchtlings- und Nothilfe verwendet.

Weltnachbarschaft

In ihrem Gründungsaufruf von 1957 stellt die Aktionsgemeinschaft gleichzeitig klar, dass es ihr nie um eine rein mildtätige Haltung gegangen ist. „Es dürfen nicht nur Almosen sein.
Die zum neuen Selbstbewusstsein erwachten, im raschen sozialen Umbruch begriffenen Völker öffnen sich unserer Teilnahme nur, wenn sie eine wirkliche Solidarität verspüren“, ist dort zu lesen.

Der ehemalige ASW-Vorsitzende Wilfried Warneck prägte für diese Haltung später den Begriff der Weltnachbarschaft. Entscheidend sei dabei, so Warneck, „dass wir als Personen und Gruppen das ganz unwägbare Risiko eingehen, uns der neuen Situation der Weltnachbarschaft auszusetzen. Wir geben nicht etwas von dem, was wir zuviel haben, sondern wir geben unsere bisherige isolierte Existenz auf und verschmelzen sie mit der des Mitmenschen: Wir werden solidarisch mit den Hungernden.“ 

Die Umbenennung in Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

Ab 1961 wurden von der Aktionsgemeinschaft auch Patenschaften für indische Heimkinder vermittelt und in Dorfprojekten Handwerk und Landwirtschaft gefördert. 1964 wird die Hilfe zur Selbsthilfe zum Programm erhoben.

Anfang der 70er Jahre wurden die Projekte noch stärker auf Gemeinschaftsförderung ausgerichtet. Außerdem orientierte sich die Arbeit nun stärker an politischen Kriterien. Noch gab es portugiesische, spanische und britische Kolonien in Afrika, in denen Befreiungsbewegungen nach Unabhängigkeit strebten. Einige von ihnen und die Anti-Apartheidsbewegung für Südafrika wurden von der Aktionsgemeinschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt.

In der konkreten Arbeit der Aktionsgemeinschaft ging es jetzt um mehr als den Kampf gegen den Hunger. Es ging um den Kampf gegen die Ausbeutung der Dritten Welt und für eine umfassende Gerechtigkeit. Dieses erweiterte Verständnis führte 1973 zur Umbenennung in „Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt“.

Enteuropäisierung der Projektarbeit

Auch in Indien wurden bald praktische Schritte eingeleitet und es wurde mit der Enteuropäisierung der konkreten Projektarbeit begonnen. Mehr und mehr sollten Partnergruppen vor Ort die wichtigen Themen identifizieren und die betroffenen Menschen dazu organisieren. In Indien verlief dieser Prozess beispielhaft. 1975 wurde ein indischer Aktivist fester ASW-Mitarbeiter und ASW-Consultant in India und bald gab es ein eigenes ASW-Indienbüro. Daraus ging schließlich 1992 das Centre for World Solidarity, CWS, als eigenständige indische Nichtregierungsorganisation hervor. Bis heute betreuen und beraten die erfahrenen Kolleg:innen vom CWS die indischen Projekte vor Ort und wählen in Absprache mit uns neue förderungswürdige Gruppen aus.

Organisierung von Frauen und Stärkung von ganzen Gemeinschaften

Mitte der 1970er Jahre entstanden unter der Führung der ASW und Terre des Hommes Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Kinderpatenschaften. Die Förderung einzelner Kinder spalte Familien und Dorfgemeinschaften, so das Argument. Um das zu vermeiden, richtete die ASW die Unterstützung auf die ganze Gemeinschaft aus und ließ die Kinderpatenschaften auslaufen.
Bald darauf wurde die Solidaritätsarbeit auf Länder in West- und im südlichen Afrika sowie auf Lateinamerika ausgeweitet.

Seit den 80er Jahren wird Frauenförderung und kollektives Empowerment von Frauen großgeschrieben, und die immer offener zutage tretenden weltweiten Umweltprobleme führten zur stärkeren Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Projektförderung.

Neben der konkreten Projektarbeit wurde für die ASW die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit hier immer wichtiger. Die ASW beteiligt sich deshalb am weltweiten Austausch und der Vernetzung von Umwelt-, Frauen- und Menschenrechtsinitiativen.

https://www.aswnet.de/spenden

https://www.un.org/en/udhrbook/

Das Beitragsbild zeigt die Illustration zu Artikel zwei in dem hier verlinkten Booklet.

chz

2015 | die Bühne im Hof wird erneuert

Herzstück jeden Hoffests ist unsere Bühne. Eine ausgewachsene Rockband muss auf den Brettern, die die Welt bedeuten, schon etwas zusammenrücken. Aber dann kanns losgehen und alle Zuhörer:innen können es sich rundherum bequem machen. Die Musiker:innen sind immer gut zu sehen und zu hören.

Wie lang der Hügel schon im Hof ist, das wird jetzt noch erforscht. Aber schon bald war darauf eine Plattform, die dann in die Jahre kam. Also war Abriss nötig, neue Fundamente wurden gegossen und dann akkurat die Bohlen verlegt.
Hier eine kleine Impression von der Baustelle.

DIREKTER-KONSUMIEREN – ein Pop-up-Store rund um SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN

Schnittstelle und das Gemein & Nützlich Vertriebskollektiv /  Dr. Pogo präsentieren:

Donnerstag, 09. bis Sonntag, 12. Dezember 2021
in der Friedelstr. 28 in Berlin-Neukölln
jeweils 12 – 19 Uhr.

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirekterKonsumieren« – unseren temporären Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit.

Bei DirekterKonsumieren findest Du u.a. Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Aufstriche, ökologische Reinigungsmittel – alles über Gemein & Nützlich und Schnittstelle direkt von den Erzeuger*innen bezogen.

Das Ganze wird abgerundet mit einem inhaltlichen Büchertisch und Waffeln und Kaffee gegen Spende.

Bitte beachtet die aktuelle Maskenpflicht und die Obergrenze an Menschen im Laden.